Schock (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Bava |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-08-12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (140 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dora kehrt nach mehreren Jahren in einer geschlossenen Anstalt in ihr früheres Haus zurück, gemeinsam mit ihrem neuen Ehemann Bruno und ihrem Sohn Marco. Die Einweisung folgte auf den vermeintlichen Selbstmord ihres ersten Mannes Carlo. Kaum ist die Familie wieder in den alten Räumen, beginnt Marco sich seltsam zu verhalten. Dora, deren Gemüt ohnehin fragil ist, gewinnt zunehmend die Überzeugung, dass ihr Sohn vom Geist Carlos besessen sei. Während sich die Spannungen im Haus zuspitzen, kommt sie den wahren Umständen von Carlos Tod näher.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1977 unter der Regie von Mario Bava. In den Hauptrollen sind Daria Nicolodi als Dora sowie John Steiner, David Colin Jr. und Ivan Rassimov zu sehen. Es handelt sich um Bavas letzte Regiearbeit für einen Spielfilm.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet den Psychothriller mit dem Horrorfilm und setzt dabei auf eine Erzählweise, die sich stärker auf die Wahrnehmung ihrer Hauptfigur stützt als auf offen ausgestellte Schauwerte. Dass Doras Perspektive von Anfang an als unzuverlässig markiert ist, ihre psychische Vorgeschichte bekannt, ihre Deutung der Ereignisse fragwürdig, macht den Kern der Spannung aus: Die Frage, ob das Geschehen im Haus real ist oder Ausdruck ihres Zustands, bleibt lange offen. Die Figurenkonstellation, eine Frau, ein neuer Partner, ein Kind aus erster Ehe und ein toter erster Mann, legt die Grundlage für ein Kammerspiel, in dem Familienbeziehungen selbst zur Bedrohung werden. Die Auflösung um Carlos Tod verknüpft das Übernatürliche mit einer handfesten Erklärung und verankert die Schock-Momente in einer konkreten Vorgeschichte statt in reinem Effekt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit rezipiertes Werk einordnen, wohl aber als einen Titel, der bei denen, die ihn gesehen haben, ein moderates, aber vorhandenes Interesse findet. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1977 und heute liegen fast fünf Jahrzehnte, ein Abstand, der den Film klar in die späten 1970er-Jahre des italienischen Horrorkinos verortet, in eine Phase, in der psychologisch grundierte Schreckensgeschichten neben effektbetonteren Spielarten des Genres standen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daria Nicolodi als Dora Baldini
- John Steiner als Bruno Baldini
- David Colin Jr. als Marco
- Ivan Rassimov als Dr. Aldo Spidini
- Paul Costello als Obnoxious Man at Party
- Nicola Salerno als Carlo
- Lamberto Bava als Mover / Airplane Passenger
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Verfügbarkeit
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