Schmutzige Kriege - Dirty Wars (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rick Rowley |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-01-18 |
| TMDB-Bewertung | 7 (158 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Nacht in Afghanistan: US-Soldaten stürmen ein Haus, mehrere Zivilisten sterben, darunter zwei schwangere Frauen. Von diesem Angriff ausgehend, folgt der Journalist Jeremy Scahill einer Spur, die ihn tiefer in ein Geflecht geheimer amerikanischer Militäreinsätze führt. Die Recherche trägt ihn nach Jemen und Somalia, zu Angehörigen wie Nasser Al Aulaqi, Saleha Al Aulaqi und Muqbal Al Kazemi, deren Schicksale mit den verdeckten Operationen verknüpft sind. Im Zentrum steht dabei eine Struktur, die den meisten Menschen unbekannt bleibt: das Joint Special Operations Command, eine Spezialeinheit, die direkt der amerikanischen Regierung untersteht und weitgehend ohne öffentliche Kontrolle agiert. Der Film verfolgt diese Fäden wie eine Ermittlung, bei der jede Antwort neue Fragen aufwirft.
Entstehungsgeschichte
"Schmutzige Kriege - Dirty Wars" entstand 2013 unter der Regie von Rick Rowley und beruht auf gleichnamigem Buch von Jeremy Scahill, der im Film auch selbst als Journalist auftritt und die Recherche vorantreibt. Neben ihm sind Nasser Al Aulaqi, Saleha Al Aulaqi und Muqbal Al Kazemi zu sehen, Angehörige der Betroffenen der geschilderten Einsätze. Der Film ist als Dokumentarfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm, Drama und Krimi zeigt, wie der Film sein Material präsentiert: nicht als nüchterne Berichterstattung, sondern als investigative Erzählung mit den Mitteln des Politthrillers und des Detektivfilms. Scahill fungiert dabei als Erzählfigur, dessen Recherche die Struktur vorgibt und den Zuschauer von einem konkreten Vorfall zu einem größeren, verborgenen System führt. Die Auswahl der Besetzung, bestehend aus dem Journalisten selbst und Angehörigen Betroffener, verdeutlicht den Anspruch, persönliche Perspektiven mit der Aufarbeitung militärischer Vorgänge zu verbinden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffällig prominenten Bereich für Dokumentarfilme seines Themenfelds. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, wodurch der Film die geschilderten Ereignisse aus zunehmender historischer Distanz betrachtet werden. Innerhalb dokumentarischer Auseinandersetzungen mit verdeckten Militäroperationen zeigt er sich durch seine erzählerische, thrillerartige Herangehensweise als eigenständiger Zugang zum Thema.
Bilder



Besetzung & Stab
- Jeremy Scahill als Self
- Nasser Al Aulaqi
- Saleha Al Aulaqi
- Muqbal Al Kazemi
- Abdul Rahman Barman
- Saleh Bin Fareed
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Verfügbarkeit
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