Schiffsmeldungen (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lasse Hallström |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 38.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.690.441 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (435 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Quoyle war sein Leben lang ein Außenseiter und die Witzfigur seiner Umgebung. Auch die Ehe mit Petal bringt ihm kein Glück. Sie interessiert sich mehr für andere Männer als für ihn, betrügt ihn offen und macht sich nicht einmal die Mühe, es zu verbergen. Selbst seine kleine Tochter Bunny traut ihm kaum etwas zu.
Dann kommt Petal bei einem Unfall ums Leben. Für Quoyle und Bunny beginnt ein neuer Lebensabschnitt auf der Insel Neufundland. Bei Quoyles Tante erfahren Vater und Tochter zum ersten Mal, was Familie als Halt im Leben bedeuten kann. Eine neue Liebe und eine neue Arbeit kündigen sich an, eingebettet in die raue Natur der Insel. Ob das genügt, damit Quoyle zu sich selbst findet, ist die offene Frage, die über der Geschichte steht.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat Lasse Hallström dieses Drama, das 2001 erschien und im Englischen „The Shipping News“ heißt. Die Besetzung ist prominent: Kevin Spacey, Julianne Moore, Cate Blanchett und Judi Dench stehen an der Spitze.
Eine Freigabe ab 12 Jahren erlaubt auch Jugendlichen den Zugang, obwohl Themen wie Untreue, Tod und Einsamkeit die Handlung prägen.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm bilden die Genrekombination. Das deutet auf eine Geschichte, in der die Romanze nicht Selbstzweck ist, sondern Teil eines größeren Heilungsprozesses. Im Kern steht ein Mann, der lernen muss, sich selbst etwas zuzutrauen.
Auffällig ist der Ortswechsel als Wendepunkt. Die Handlung beginnt in einem Leben voller Demütigungen und setzt nach einem Verlust in einer abgelegenen, rauen Landschaft neu an. Die Vater-Tochter-Beziehung liefert einen zweiten Erzählstrang, denn auch Bunny muss ein neues Bild von ihrem Vater gewinnen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,4 von 10 und beruht auf einigen hundert Stimmen. Das ist ein ordentliches, aber kein herausragendes Ergebnis, das für ein ruhiges Charakterdrama nicht ungewöhnlich ist.
Seit dem Erscheinen sind 25 Jahre vergangen. Im Genre der Selbstfindungsdramen steht der Film für die leise Variante, die ihre Hauptfigur an einen abgelegenen Ort versetzt, um ihr dort einen Neuanfang zu ermöglichen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Kevin Spacey als Quoyle
- Julianne Moore als Wavey Prowse
- Cate Blanchett als Petal
- Judi Dench als Agnis Hamm
- Pete Postlethwaite als Tert Card
- Scott Glenn als Jack Buggit
- Rhys Ifans als Beaufield Nutbeem
- Gordon Pinsent als Billy Pretty
- Jason Behr als Dennis Buggit
- Kate Moennig als Grace Moosup
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Verfügbarkeit
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