Schändung (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mikkel Nørgaard |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (707 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1994 werden zwei junge Zwillingsschwestern in einem Sommerhaus auf brutale Weise getötet. Mehrere Spuren führen zu einer Gruppe von Schülern eines nahe gelegenen Internats, doch der Fall gilt als geklärt, als ein Mann sich für schuldig erklärt und verurteilt wird. Zwanzig Jahre später landet die Akte auf dem Schreibtisch von Carl Mørck, der sofort spürt, dass an der Sache etwas grundlegend nicht stimmt. Gemeinsam mit seinem Kollegen und Freund Assad nimmt er die Ermittlungen wieder auf. Ein alter Notruf eines verzweifelten Mädchens bringt die beiden auf die Spur von Kimmie, die seit den Morden verschwunden ist. Sie sind allerdings nicht die Einzigen, die nach ihr suchen: Eine Gruppe einflussreicher Männer tut alles, damit sie schweigt.
Entstehungsgeschichte
Der Film von 2014 wurde von Mikkel Nørgaard inszeniert. Die Besetzung führt Nikolaj Lie Kaas an, dazu kommen Fares Fares, Pilou Asbæk und David Dencik. Freigegeben ist er ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Thriller, und die Anlage der Geschichte bestätigt diese Zuordnung ohne Umschweife. Erzählt wird kein Fall, der gelöst werden muss, sondern einer, der bereits gelöst schien: Das Geständnis, die Verurteilung, der geschlossene Akt. Damit richtet sich die Spannung nicht auf die Frage, wer es war, sondern darauf, wer ein Interesse daran hatte, dass die Antwort falsch ausfällt. Der Abstand von zwanzig Jahren zwischen Tat und Wiederaufnahme gibt der Erzählung zwei Zeitebenen und zugleich ein Motiv, denn die damaligen Schüler sind längst erwachsen und, so wird angedeutet, einflussreich geworden. Die gesuchte Zeugin ist nicht Mittel zum Zweck, sondern selbst gefährdet.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,0 von 10 liegt spürbar über dem Mittelwert, beruht aber auf einer noch überschaubaren Zahl von Stimmen im dreistelligen Bereich. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film damit für die skandinavische Ausprägung des Ermittlerthrillers, die eher auf Kälte und Sorgfalt setzt als auf Tempo.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nikolaj Lie Kaas als Carl Mørck
- Fares Fares als Hafez el-Assad
- Pilou Asbæk als Ditlev Pram
- David Dencik als Ulrik Dybbøl
- Danica Ćurčić als Kirsten Marie 'Kimmie' Lassen
- Sarah-Sofie Boussnina als Kimmie som ung
- Johanne Louise Schmidt als Rose Knudsen
- Marco Ilsø als Ditlev som ung
- Beate Bille als Thelma
- Peter Christoffersen als Alberg
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Verfügbarkeit
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