Saving Mr. Banks (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Lee Hancock |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Historie |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-11-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 112.544.580 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (3.567 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1961 reist die Schriftstellerin P.L. Travers von London nach Hollywood, um Walt Disney zu treffen. Es geht um dessen Wunsch, ihren 1934 veröffentlichten weltweiten Bestseller Mary Poppins zu verfilmen. Entgegen allen Erwartungen steht Disney einer Sechzigjährigen gegenüber, die die kommerziellen Absichten des Projekts klar durchschaut und zu keinerlei Kompromiss bereit ist. Travers hat viele offene Rechnungen mit ihrer eigenen Vergangenheit, und während ihres Aufenthalts in Kalifornien beginnt sie über ihre Kindheit in Australien zu Beginn des Jahrhunderts nachzudenken: über die Schwierigkeiten der Familie, die Zuneigung ihres Vaters Goff und die Heiterkeit ihrer Tante Ellie, aus denen die Figuren Mister Banks und Mary Poppins hervorgingen. So widerwillig sie die Rechte auch abgibt, sie erkennt bald, dass der Produzent seine eigenen persönlichen Gründe für den Film hat.
Entstehungsgeschichte
John Lee Hancock inszenierte diesen 2013 erschienenen Film nach wahrer Begebenheit. Emma Thompson und Tom Hanks stehen im Zentrum, dazu treten Colin Farrell und Paul Giamatti. Schon Sechsjährige dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Historie ergeben eine Mischung, in der die Reibung zwischen zwei Menschen die Komik trägt und die Erinnerung das Drama. Die Anlage arbeitet mit zwei Zeitebenen: den Verhandlungen in Kalifornien und der Kindheit in Australien, die erklärt, warum eine Autorin an ihren Figuren so festhält. Damit wird aus einer Auseinandersetzung über Rechte eine Auseinandersetzung über Herkunft. Dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, verschiebt zudem den Maßstab: Die Geschichte muss nicht überraschen, sondern erklären. Auffällig ist die Doppelung der Motive — beide Seiten des Verhandlungstisches bringen persönliche Gründe mit, die mit dem Geschäft wenig zu tun haben.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 Punkte bei mehreren tausend Stimmen ergeben ein solides, freundliches Urteil ohne Ausreißer nach oben. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Beispiel für ein Genre, das die Entstehung eines bekannten Werks zum eigentlichen Stoff macht. Im Vergleich zu Historienfilmen mit größerem Zeitrahmen bleibt er bewusst klein: zwei Personen, ein Verhandlungsraum, eine Kindheit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emma Thompson als P.L. Travers
- Tom Hanks als Walt Disney
- Colin Farrell als Travers Robert Goff
- Paul Giamatti als Ralph
- Ruth Wilson als Margaret Goff
- Jason Schwartzman als Richard Sherman
- Bradley Whitford als Don DaGradi
- Annie Rose Buckley als Ginty
- B.J. Novak als Robert Sherman
- Kathy Baker als Tommie
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Verfügbarkeit
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