Running Man (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Michael Glaser |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-11-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 27.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 38.122.105 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (2.976 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2017 trägt die populärste Fernsehshow den Namen „Running Man“. Straffällig gewordene Männer und Frauen bezahlen ihren Preis gegenüber der Gesellschaft mit dem Tod, doch dieser Tod tritt erst nach einem brutalen, aussichtslosen Kampf gegen die Gladiatoren der Show ein. Die Sendung macht damit aus dem Strafvollzug ein Fernsehformat: Wer verurteilt ist, tritt an, und das Publikum sieht zu. Ben Richards befindet sich nun in der Todeszone, sein Überleben ist in dieser Anordnung nicht vorgesehen. Dem Moderator Damon Killian hinterlässt er einen Satz, den dieser besser nicht vergessen sollte: Er komme wieder.
Entstehungsgeschichte
Paul Michael Glaser führte bei dem 1987 erschienenen Film Regie. Neben Arnold Schwarzenegger stehen Richard Dawson, María Conchita Alonso und Yaphet Kotto in der Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht der Härte des Stoffs.
Hinter den Kulissen
Action, Thriller und Science Fiction greifen über eine einzige Idee ineinander: Die Hinrichtung wird als Unterhaltungsformat ausgestellt. Damit ist der Schauplatz zugleich Arena und Sendeplatz, und die Gegner sind keine anonymen Feinde, sondern Figuren mit Auftritt und Publikum. Der Moderator ist in dieser Anlage kein Beiwerk, sondern Gegenspieler, weil er über die Inszenierung und Deutung des Geschehens verfügt. Dass die Show die populärste des Landes sein soll, verlagert die Schuldfrage vom Veranstalter zu den Zuschauern — eine Zuspitzung, die die Erzählung nicht auflösen muss, um zu wirken.
Einordnung & Wirkung
6,5 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ergibt eine mittlere bis wohlwollende Einschätzung. Neununddreißig Jahre nach dem Erscheinen hat die Handlungszeit 2017 die Gegenwart längst hinter sich gelassen, was der entworfenen Zukunft einen doppelten Boden gibt: Sie liest sich heute als Kommentar auf die Zeit ihrer Entstehung. Im Actionkino jener Jahre steht der Titel für die Spielart, die ihre Schauwerte mit einer gesellschaftlichen Zuspitzung verbindet, ohne den Unterhaltungsanspruch aufzugeben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arnold Schwarzenegger als Ben Richards
- Richard Dawson als Damon Killian
- María Conchita Alonso als Amber Mendez
- Yaphet Kotto als William Laughlin
- Jim Brown als Fireball
- Jesse Ventura als Captain Freedom
- Erland van Lidth als Dynamo
- Marvin J. McIntyre als Harold Weiss
- Gus Rethwisch als Buzzsaw
- Professor Toru Tanaka als Subzero
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Verfügbarkeit
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