Romance XXX (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Catherine Breillat |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-04-14 |
| Budget | 2.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.885.642 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (315 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Lehrerin liebt Paul noch immer, doch er will nicht mehr mit ihr schlafen. Sie droht damit, ihn zu betrügen, und eines Nachts lernt sie in einer Bar einen Mann kennen, der vier Monate zuvor seine Frau verloren hat. Sie lässt sich von ihm berühren und verbringt die Nacht mit ihm, will ihn danach aber nicht wiedersehen.
Weitere Begegnungen folgen, und sie werden zunehmend verstörend. Der Leiter der Schule, an der sie unterrichtet, lädt sie zu sich nach Hause ein und unterwirft sie sadistischen Praktiken. An einem Abend wird sie im Treppenhaus von einem Unbekannten sexuell missbraucht. Zwischen Selbstaufgabe und Verlangen schwankend, kehrt sie dennoch immer wieder zu Paul zurück. Erst eine unerwartete Entwicklung eröffnet ihr eine neue Sicht darauf, was sie in dieser Beziehung eigentlich sucht.
Entstehungsgeschichte
Catherine Breillat führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1999. Caroline Ducey, Sagamore Stévenin, François Berléand und Rocco Siffredi bilden die zentrale Besetzung. Erzählt wird ein Stoff, der Sexualität, Demütigung und Gewalt nicht umschreibt, sondern offen ins Zentrum stellt und dabei nach weiblichem Begehren fragt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Liebesfilm, doch die Liebe erscheint hier vor allem als Leerstelle. Die Zuneigung zu Paul ist der Motor der Handlung, zugleich aber die Quelle der Kränkung, die die Hauptfigur zu ihren Streifzügen treibt. Jede Begegnung zeigt eine andere Form von Nähe, Macht oder Unterwerfung.
Die Anlage ist episodisch. Statt eines geschlossenen Konflikts reiht der Film Stationen aneinander, in denen die Protagonistin ihre Grenzen austestet oder deren Verletzung erleidet. Dass ein Vorgesetzter ebenso darunter ist wie ein Fremder, macht deutlich, wie wenig geschützte Räume ihr bleiben. Der Schluss verschiebt den Blick schließlich von der Paarbeziehung auf eine andere Lebensform, was der Geschichte eine unbequeme Wendung gibt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 5,5 von 10 fällt verhalten aus und liegt knapp über der Mitte der Skala. Die Wertung ruht auf einigen hundert Stimmen. 27 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für ein Drama, das Sexualität nicht romantisiert, sondern als Feld von Machtverhältnissen, Sehnsucht und Selbstbestimmung untersucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Caroline Ducey als Marie
- Sagamore Stévenin als Paul
- François Berléand als Robert
- Rocco Siffredi als Paolo
- Reza Habouhossein als Man on stairs
- Ashley Wanninger als Ashley
- Emma Colberti als Charlotte
- Fabien de Jomaron als Claude
- Carla als Model
- Pierre Maufront als Photographer
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Verfügbarkeit
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