Im letzten Sommer (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Catherine Breillat |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.022.551 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (257 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anne führt ein geordnetes Leben: Als Anwältin setzt sie sich für minderjährige Missbrauchsopfer und Jugendliche in schwierigen Lagen ein, privat teilt sie mit ihrem Lebensgefährten Pierre und den beiden gemeinsam adoptierten Töchtern ein harmonisches Zuhause in einer Villa am Rand von Paris. Diese Ordnung gerät ins Wanken, als Théo einzieht, Pierres siebzehnjähriger Sohn aus erster Ehe. Zwischen Anne und dem rebellischen Teenager entsteht eine Anziehung, von der beide wissen, dass sie tabu ist. Aus der anfänglichen Spannung wird eine Affäre, die alles aufs Spiel setzt, was Anne aufgebaut hat: ihre Familie, ihre berufliche Stellung, ihr Selbstverständnis.
Entstehungsgeschichte
"Im letzten Sommer" ist ein Drama aus dem Jahr 2023 unter der Regie von Catherine Breillat. In den Hauptrollen sind Léa Drucker als Anne und Samuel Kircher als Théo zu sehen, an ihrer Seite Olivier Rabourdin und Clotilde Courau. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte lebt von einem Ungleichgewicht, das im Kern jeder Beziehung zwischen Anne und Théo steckt: hier eine Frau, die beruflich täglich mit den Folgen von Machtmissbrauch an Minderjährigen konfrontiert ist, dort ein Jugendlicher, der genau in diese Grauzone eindringt, ohne dass die Erzählung ihn zum Opfer stilisiert. Diese Konstellation macht das Drama zu einer Studie über Selbsttäuschung und Kontrollverlust, nicht zu einer einfachen Affärengeschichte. Dass die Handlung in einem bürgerlich-behüteten Umfeld angesiedelt ist, verschärft den Kontrast zwischen äußerer Fassade und innerer Erschütterung, ohne dass es dafür lauter Effekte bräuchte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein gespaltenes, aber nicht ablehnendes Echo ab. Seit dem Erscheinen sind erst wenige Jahre vergangen, sodass sich eine breitere Einordnung noch entwickeln muss. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Film in eine Tradition moralisch unbequemer Beziehungsgeschichten ein, die bewusst auf klare Schuldzuweisungen verzichten und ihr Publikum mit der Ambivalenz der Figuren allein lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Léa Drucker als Anne
- Samuel Kircher als Théo
- Olivier Rabourdin als Pierre
- Clotilde Courau als Mina
- Serena Hu als Serena
- Angela Chen als Angela
- Lila-Rose Gilberti als Sara Evrard
- Karim Achoui als Avocat Théo
- Valérie Schlumberger als Invitée apéritif
- Jean Christophe Pilloix als Son pere
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Verfügbarkeit
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