Ring - Das Original (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 中田秀夫 |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-01-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.738 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Videoband macht die Runde. Wer es ansieht, stirbt sieben Tage später.
Die Journalistin Reiko Asakawa geht dem rätselhaften Tod ihrer Nichte Tomoko nach und findet das Band in einer Berghütte. Nachdem sie es angesehen hat, klingelt das Telefon. Gemeinsam mit ihrem geschiedenen Mann Ryūji, einem Universitätsprofessor, sucht sie nach der Herkunft der Aufnahme — und stößt auf ein Mädchen namens Sadako.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Koji Suzukis Roman „Ring" von 1991.
Regie führte Hideo Nakata, das Drehbuch schrieb Hiroshi Takahashi.
Nanako Matsushima spielt die Journalistin Reiko Asakawa, Hiroyuki Sanada den Ryūji Takayama, Rikiya Otaka den Sohn Yōichi, Miki Nakatani die Studentin Mai Takano, Yuko Takeuchi die Nichte Tomoko Ōishi, Hitomi Sato deren Freundin Masami Kurahashi, Rie Inō die Sadako Yamamura und Yoichi Numata den Takashi Yamamura.
Die Kamera führte Junichiro Hayashi, den Schnitt besorgte Nobuyuki Takahashi, die Musik stammt von Kenji Kawai.
Die gesamte Herstellung dauerte neun Monate und eine Woche: drei bis vier Monate für Drehbuch und Vorbereitung, fünf Wochen Dreh, vier Monate Nachbearbeitung. Gedreht wurde auf 35 mm und anschließend digital bearbeitet. Das Budget betrug 1,5 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Fünf Wochen Dreh, 1,5 Millionen Dollar — und vier Monate Nachbearbeitung. Dieses Verhältnis ist ungewöhnlich und erklärt viel: Die Wirkung des Films entsteht nicht am Set, sondern im Schnitt und in der Tonarbeit.
Die Grundidee braucht keine Effekte. Ein Videoband, ein Telefonanruf, eine Frist von sieben Tagen — der Schrecken ist eine Regel, keine Erscheinung. Weil das Publikum diese Regel früh kennt, wirkt jede verstreichende Minute gegen die Figuren.
Bemerkenswert ist die Wahl des Mediums. Ein Fluch, der sich über Videokassetten verbreitet, verlegt das Übernatürliche in einen Alltagsgegenstand jener Jahre — jeder Haushalt hatte ein Gerät, auf dem er sich hätte abspielen lassen. Genau darin liegt die Verbindung von alten Erzählungen und zeitgenössischer Angst, die Kritiker hervorgehoben haben.
Einordnung & Wirkung
In Japan spielte der Film 1,7 Milliarden Yen ein, rund 13 Millionen Dollar — das höchste Ergebnis, das ein japanischer Horrorfilm dort erzielte. Hinzu kamen 31,2 Millionen Hongkong-Dollar, 50,83 Millionen Taiwan-Dollar sowie Einnahmen in Frankreich und Südkorea; weltweit rund 19,5 Millionen Dollar.
Rotten Tomatoes weist 98 Prozent positive Bewertungen aus. Mark Kermode lobte die zeitlose Spannung und die Mischung aus alten Volksängsten und zeitgenössischer Moralpanik. Variety hob den schrittweisen Aufbau des Bösen unter einer ruhigen Oberfläche hervor. Der Guardian führte den Film als zwölftbesten Horrorfilm aller Zeiten, Time Out auf Rang 61 seiner Liste der hundert besten.
Die Nachwirkung reicht weit über den Film hinaus. Er löste eine internationale Wiederbelebung des Horrorfilms aus und prägte den Begriff „J-Horror" im Westen; Reihen wie „Ju-On" und „One Missed Call" folgten. In Hollywood verschob sich das Genre daraufhin vom Slasher zu atmosphärischeren Formen, und 2002 erschien eine englischsprachige Neuverfilmung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nanako Matsushima als Reiko Asakawa
- Hiroyuki Sanada als Ryuji Takayama
- Rikiya Ôtaka als Yoichi Asakawa
- Miki Nakatani als Mai Takano
- Yuko Takeuchi als Tomoko Oishi
- Hitomi Sato als Masami Kurahashi
- Yutaka Matsushige als Yoshino
- Yōichi Numata als Takashi Yamamura
- Katsumi Muramatsu als Koichi Asakawa
- Masako als Shizuko Yamamura
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Verfügbarkeit
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