Rhythmus hinter Gittern (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Thorpe |
|---|---|
| Genre | Musik, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-01-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einer Kneipenschlägerei mit tödlichem Ausgang wandert Vince Everett wegen Totschlags ins Gefängnis. Dort begegnet er dem Gesang als Alternative zur Gewalt, mit der er bislang seine Konflikte gelöst hat. Nach seiner Entlassung auf Bewährung versucht er, aus dieser neu entdeckten Fähigkeit einen Beruf zu machen. Die junge Werbeassistentin Peggy wird dabei zu seiner wichtigsten Verbündeten: Gemeinsam gründen die beiden eine eigene Plattenfirma, und unter Peggys Führung steigt Vince tatsächlich zum gefeierten Sänger auf. Der Erfolg verändert ihn jedoch, und die Geschichte zeigt, wie schwer es ihm fällt, mit dem neuen Status umzugehen.
Entstehungsgeschichte
"Rhythmus hinter Gittern" entstand 1957 unter der Regie von Richard Thorpe. In den Hauptrollen sind Elvis Presley als Vince Everett, Judy Tyler als Peggy sowie Mickey Shaughnessy und Vaughn Taylor zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Musik- und Dramaelementen prägt den Aufbau der Geschichte: Gesang ist hier kein Selbstzweck, sondern Mittel zur Veränderung einer Figur, die aus Gewalt kommt und über die Musik einen anderen Weg sucht. Die Anlage der Handlung folgt einem klassischen Aufstiegsmuster, das zugleich seine Kehrseite zeigt – der Erfolg, der Vince zunächst rettet, wird ihm später zur Bürde. Dass die Geschichte im Gefängnis beginnt und über eine selbst gegründete Plattenfirma zum Star-Dasein führt, macht deutlich, wie eng persönliche Wandlung und geschäftlicher Aufstieg hier miteinander verknüpft sind. Die Rolle Peggys als treibende Kraft im Hintergrund verweist auf ein Machtgefälle zwischen künstlerischer Karriere und deren Vermarktung, das die Geschichte durchzieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala. Seit seiner Entstehung 1957 sind mittlerweile deutlich mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn zu einem frühen Beispiel für die Verbindung von Musikfilm und Drama macht. Innerhalb dieser Genrekombination steht er für eine Erzählweise, die den persönlichen Werdegang einer Figur mit musikalischer Selbstfindung verknüpft, ohne den Ausgang der Geschichte vorwegzunehmen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Elvis Presley als Vince Everett
- Judy Tyler als Peggy Van Alden
- Mickey Shaughnessy als Hunk Houghton
- Vaughn Taylor als Mr. Shores (narrator)
- Jennifer Holden als Sherry Wilson
- Dean Jones als Teddy Talbot
- Anne Neyland als Laury Jackson
- Percy Helton als Sam Brewster (uncredited)
- Tracey Morgan als Girl in Booth (uncredited)
- Scotty Moore als Guitar Player (uncredited)
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Verfügbarkeit
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