Reds (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Warren Beatty |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 187 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.382.659 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (385 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Reed ist Journalist und Revolutionär, ein Amerikaner, der früh für den Sozialismus in den Vereinigten Staaten eintritt. Als Korrespondent berichtet er von der mexikanischen Revolution und vom Ersten Weltkrieg, in Russland wird er unmittelbarer Zeuge der Oktoberrevolution und hält seine Erlebnisse in einem Buch fest. Die Ereignisse überzeugen ihn so sehr, dass er den Bolschewismus in die USA tragen will und für die Komintern in Sowjetrussland arbeitet.
Den roten Faden bildet seine Verbindung mit Louise Bryant, die ebenfalls schreibt. Über diese Liebesgeschichte entfaltet sich ein Bild Amerikas in den Jahren ab 1912: vom Künstlerleben in Greenwich Village in New York über die aufkommende revolutionäre Gewerkschaftsbewegung der Industrial Workers of the World und den Widerstand gegen den Krieg bis zur Gründung des amerikanischen Kommunismus. Wohin Reeds Weg am Ende führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Warren Beatty stand bei diesem Drama von 1981 hinter der Kamera und übernahm zugleich die Hauptrolle als John Reed. An seiner Seite spielt Diane Keaton die Louise Bryant, außerdem gehören Edward Herrmann und Jerzy Kosiński zum Ensemble. Das Werk ist als episches Drama über zwei Lebenswege angelegt und für ein Publikum ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Liebesfilm fließen hier zusammen, und die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten. Diese Kombination bestimmt die Bauweise: Die Romanze dient als Zugang zu einer politischen Epoche, das Private öffnet den Blick auf Gewerkschaftsbewegung, Kriegsgegnerschaft und Revolution. Im Zentrum stehen zwei schreibende Menschen, deren gemeinsames Leben untrennbar mit den politischen Umbrüchen ihrer Zeit verbunden ist.
Auffällig ist ein dokumentarischer Zug. Zwischen die Spielszenen fügen sich Gespräche mit Zeitzeugen jener Jahre. So entsteht eine doppelte Perspektive aus nachgestellter Handlung und Erinnerung, die den historischen Stoff greifbarer macht.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 bei einigen hundert Stimmen spricht für eine deutlich wohlwollende Aufnahme, auch wenn die Basis nicht sehr breit ist. Der Film liegt inzwischen 45 Jahre zurück.
Im Feld des historischen Dramas gehört er zu jenen Werken, die eine reale Figur nicht als Denkmal zeigen, sondern über ihre Zweifel, Bindungen und Überzeugungen erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Warren Beatty als John Reed
- Diane Keaton als Louise Bryant
- Edward Herrmann als Max Eastman
- Jerzy Kosiński als Grigory Zinoviev
- Jack Nicholson als Eugene O'Neill
- Paul Sorvino als Louis Fraina
- Maureen Stapleton als Emma Goldman
- Nicolas Coster als Paul Trullinger
- M. Emmet Walsh als Speaker at Liberal Club
- Ian Wolfe als Mr. Partlow
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Verfügbarkeit
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