Real Steel (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shawn Levy |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 299.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (9.558 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2020 hat der Boxsport Menschen durch Maschinen ersetzt — das Publikum wollte Kämpfe sehen, die kein Körper übersteht. Charlie Kenton war früher selbst Boxer und schleppt inzwischen ausrangierte Roboter über Jahrmärkte, wo er sie gegen Bullen antreten lässt und Wetten verliert.
Als seine frühere Partnerin stirbt, bekommt er für einen Sommer die Verantwortung für seinen elfjährigen Sohn Max, den er nie kennengelernt hat. Auf einem Schrottplatz findet Max einen alten Trainingsroboter namens Atom, der eine Funktion hat, die niemand mehr baut: Er ahmt Bewegungen nach, die man ihm vormacht.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Richard Mathesons Kurzgeschichte "Steel" von 1956, die 1963 bereits als Folge der Fernsehserie "Twilight Zone" verfilmt wurde. Dan Gilroy schrieb das Drehbuch, DreamWorks erwarb es Anfang der 2000er.
Shawn Levy kam im September 2009 dazu, Hugh Jackman kurz darauf für neun Millionen Dollar. Levy hat den Ansatz klar benannt: Er wollte kein Roboterspektakel, sondern ein Sportdrama über einen Vater und einen Sohn, in dem die Maschinen das Mittel sind.
Hinter den Kulissen
Legacy Effects baute sechsundzwanzigeinhalb Roboter als funktionsfähige, hydraulisch gesteuerte Konstruktionen. Steven Spielberg, als ausführender Produzent beteiligt, setzte sich für diesen Aufwand ein — mit dem Argument, dass Darsteller anders spielen, wenn tatsächlich etwas vor ihnen steht.
Ergänzend kam die Simulcam-Technik zum Einsatz, die für "Avatar" entwickelt worden war: Levy konnte während der Aufnahme durch einen virtuellen Sucher sehen, wie die digitalen Roboter im Bild stehen. Sugar Ray Leonard beriet die Choreografie der Kämpfe und trainierte Jackman; die Bewegungen der Roboter beruhen auf Aufzeichnungen realer Boxer.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 299 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 110 Millionen, und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Die Kritik war geteilt: gelobt für die Kämpfe und die Beziehung zwischen Vater und Sohn, kritisiert für eine Handlung, die jedem Sportfilm-Muster folgt. Bemerkenswert bleibt die Produktionsentscheidung — ein Film über Roboter, der so weit wie möglich reale Maschinen einsetzt, entstand ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als die Branche fast vollständig auf digitale Umsetzung umgestellt hatte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Jackman als Charlie Kenton
- Dakota Goyo als Max Kenton
- Evangeline Lilly als Bailey Tallet
- Kevin Durand als Ricky
- Anthony Mackie als Finn
- Hope Davis als Aunt Debra
- James Rebhorn als Marvin
- Karl Yune als Tak Mashido
- Sophie Levy als Big Sister
- Tess Levy als Little Sister
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Verfügbarkeit
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