Ravenous - Friß oder stirb (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Antonia Bird |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Western, Horror, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.062.405 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (725 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Captain John Boyd wird nach dem Krieg in ein abgelegenes Fort mitten in der Sierra Nevada versetzt. Außer ihm leben dort nur wenige Menschen, mit denen er sich mehr oder weniger arrangiert. Eines Tages finden sie einen beinahe erfrorenen Fremden namens Colqhuon und pflegen ihn gesund — bis sich herausstellt, dass er offenbar ein Kannibale ist. Glauben will ihm das niemand, und da sowohl die Zeugen als auch der Fremde tot zu sein scheinen, geschieht zunächst nichts weiter. Dann jedoch tritt ein neuer Kommandant seinen Dienst an, der genau so aussieht wie der mutmaßlich tote Menschenfresser.
Entstehungsgeschichte
Antonia Bird inszenierte den 1999 erschienenen Film. Guy Pearce und Robert Carlyle stehen sich in den zentralen Rollen gegenüber, David Arquette und Jeremy Davies gehören zur Besatzung des Forts. Die Freigabe ab 18 Jahren markiert deutlich, dass der Stoff seine Drastik nicht zurücknimmt.
Hinter den Kulissen
Gleich fünf Genres kommen hier zusammen — Abenteuer, Western, Horror, Komödie und Drama —, und diese Häufung ist ungewöhnlich genug, um etwas über die Anlage zu sagen. Der Western liefert Ort und Zeitkolorit, der Horror das Motiv, das Abenteuer die Isolation, in der es sich entfalten kann. Der Komödienanteil deutet auf einen bitteren Beiklang hin, wie er entsteht, wenn eine Gruppe das Ungeheuerliche in ihrer Mitte wegdiskutiert. Dass niemand dem Zeugen glaubt, verlagert die Bedrohung von außen nach innen: Gefährlich ist nicht nur der Fremde, sondern die Bereitschaft, ihn zu übersehen. Die Rückkehr einer Gestalt, die tot geglaubt war, in neuer Funktion und mit neuer Befehlsgewalt schärft das zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 spricht für eine überdurchschnittlich freundliche Aufnahme, die für einen derart sperrigen Genremix bemerkenswert ist. Die Zahl der Stimmen bleibt dreistellig, das Urteil ruht damit auf begrenzter Basis. 27 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den wenigen Arbeiten, die Western und Horror ernsthaft verschränken, statt eines der beiden nur als Kostüm zu verwenden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Guy Pearce als Boyd
- Robert Carlyle als Ives / Colqhoun
- David Arquette als Cleaves
- Jeremy Davies als Toffler
- Jeffrey Jones als Hart
- John Spencer als General Slauson
- Stephen Spinella als Knox
- Neal McDonough als Reich
- Sheila Tousey als Martha
- Bill Brochtrup als Lindus
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Verfügbarkeit
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