Raus aus Åmål (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lukas Moodysson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-10-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (614 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Agnes ist mit ihrer Familie in eine kleine schwedische Stadt gezogen, nach Åmål — für sie der langweiligste Ort überhaupt. In der Schule findet sie keinen Anschluss, und die Einzige, die neben ihr sitzt, ist ein Mädchen im Rollstuhl. Was sie wirklich beschäftigt, behält sie für sich: Sie ist in ihre Mitschülerin Elin verliebt, und der einzige Mitwisser ist ihr Computer, in dem sie all ihre Aufzeichnungen führt. An ihrem Geburtstag geraten diese Notizen in fremde Hände. Elins ältere Schwester liest mit und macht aus dem, was sie erfährt, eine Wette. Das ist erst der Auftakt zu einer ganzen Kette von Situationen, in die die beiden Jugendlichen in diesem stillen Ort hineingeraten.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Lukas Moodysson, herausgekommen ist die Arbeit 1998; international läuft sie unter dem Titel „Show Me Love“. Die beiden zentralen Rollen spielen Alexandra Dahlström und Rebecka Liljeberg, daneben treten Erica Carlson und Stefan Hörberg auf. Freigegeben ab zwölf Jahren, verhandelt der Film einen Stoff, der von Jugendlichen erzählt, ohne die Härte der Konflikte wegzuräumen.
Hinter den Kulissen
Komödie, Liebesfilm und Drama stehen hier nebeneinander, und die Anlage der Geschichte zeigt, warum sich das nicht widerspricht. Der Alltag einer Kleinstadt liefert das komische Material — Langeweile, Getuschel, eine Wette unter Schwestern —, während dieselben Vorgänge für Agnes existenziell sind. Dass ihr Innenleben zunächst nur in Textform besteht, in Notizen an einem Computer, gibt der Erzählung eine klare Mechanik: Alles, was Agnes nicht aussprechen kann, ist längst geschrieben, und die Handlung setzt in dem Moment ein, in dem jemand anders es liest.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung spürbar über der Mitte, getragen von einer Basis im niedrigen dreistelligen Bereich. 28 Jahre nach dem Erscheinen wirkt vor allem die Nüchternheit nach, mit der von einer ersten Verliebtheit erzählt wird, ohne sie zum Problemfall zu erklären. Innerhalb seiner Genremischung steht der Film damit näher am beobachtenden Drama als an der Jugendkomödie, deren Mittel er trotzdem benutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexandra Dahlström als Elin
- Rebecka Liljeberg als Agnes
- Erica Carlson als Jessica
- Stefan Hörberg als Markus
- Josefine Nyberg als Viktoria
- Ralph Carlsson als Agnes' Father Olof
- Maria Hedborg als Agnes' Mother Karin
- Axel Widegren als Agnes' Little Brother Oskar
- Jill Ung als Elin's Mother Birgitta
- Lisa Skagerstam als Elin's Friend Camilla
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Verfügbarkeit
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