Quigley, der Australier (1990)
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| Regie | Simon Wincer |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 21.413.845 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (444 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Matthew Quigley, ein amerikanischer Scharfschütze, kommt in Australien an. Er bringt kaum mehr mit als seinen Sattel und sein wertvolles Gewehr. Quigley glaubt, man habe ihn angeheuert, um Wildhunde zu jagen. Doch vor Ort stellt sich heraus, dass der Rinderbaron Marston etwas ganz anderes von ihm erwartet: Er soll Aborigines, die Ureinwohner Australiens, von dessen Land „beseitigen".
Quigley weigert sich, diesen Mordauftrag anzunehmen. Mit dieser Entscheidung kehrt sich seine Lage schlagartig um. Aus dem Jäger wird ein Gejagter, und er sieht sich gezwungen, gegen seinen früheren Auftraggeber anzutreten. An seiner Seite reitet eine geheimnisvolle Frau, die ihm mehr bedeutet, als er zunächst ahnt. Wie der Kampf gegen Marston ausgeht, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Simon Wincer übernahm die Regie bei diesem Western aus dem Jahr 1990. Vor der Kamera stehen Tom Selleck, Laura San Giacomo, Alan Rickman und Chris Haywood. Ab 12 Jahren darf der Film gesehen werden.
Der englische Titel Quigley Down Under verweist bereits auf den Schauplatz. Der deutsche Titel macht daraus „Quigley, der Australier", obwohl die Figur Amerikaner ist, und rückt damit die Verbindung zwischen Held und fremdem Land in den Vordergrund.
Hinter den Kulissen
Als reiner Western eingeordnet, verlegt der Film die bekannten Motive des Genres an einen ungewohnten Ort. Der einsame Schütze, der mächtige Landbesitzer und der Konflikt um Land und Recht sind klassische Bausteine, die hier auf den australischen Kontinent übertragen werden.
Bemerkenswert ist die moralische Anlage. Der Held zeichnet sich nicht zuerst durch Treffsicherheit aus, sondern durch seine Weigerung, an der Gewalt gegen die Ureinwohner mitzuwirken. Damit stellt die Geschichte die Frage nach Verantwortung in den Mittelpunkt und erzählt von einem Unrecht, das nicht beschönigt wird.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittswertung von 6,7 von 10 spricht für eine überwiegend wohlwollende Aufnahme. Die Grundlage bilden gut vierhundert Stimmen, genug für eine erkennbare Tendenz.
36 Jahre liegt die Veröffentlichung inzwischen zurück. Innerhalb des Westerns gehört der Film zu den Werken, die das Genre aus seiner gewohnten Landschaft lösen und damit zeigen, wie beweglich dessen Grundmuster sind.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Selleck als Matthew Quigley
- Laura San Giacomo als Crazy Cora
- Alan Rickman als Elliott Marston
- Chris Haywood als Major Ashley-Pitt
- Ron Haddrick als Grimmelman
- Tony Bonner als Dobkin
- Jerome Ehlers als Coogan
- Conor McDermottroe als Hobb
- Roger Ward als Brophy
- Ben Mendelsohn als O'Flynn
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Verfügbarkeit
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