Punk! (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Merendino |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Musik |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-09-24 |
| Budget | 600.000 $ |
| Einspielergebnis | 299.200 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (458 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Salt Lake City in Utah, im Jahr 1985: eine Stadt der Mormonen und des amerikanischen Konservatismus. Punks würde man hier nicht unbedingt vermuten, und doch gibt es sie. Stevo und sein Freund Heroin Bob halten sich für die einzigen echten Punks weit und breit. Heroin Bob trägt seinen Spitznamen mit einiger Ironie, denn er möchte nicht einmal Aspirin nehmen und hat eine ausgeprägte Angst vor Spritzen entwickelt.
Zwar laufen in der Stadt reichlich andere junge Leute mit bunten Haaren und aufsässiger Haltung herum. Für Stevo und Bob sind das aber allesamt mehr oder weniger Möchtegern-Punks. Stevo selbst übernimmt die Rolle des Erzählers und nimmt das Publikum mit auf einen sprunghaften Streifzug durch Partys, Konzerte und Jahre, in denen es nicht einfach war, sich Punk zu nennen.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film James Merendino, herausgekommen ist er 1998. Im englischen Original heißt er „SLC Punk“, wobei die drei Buchstaben für den Schauplatz Salt Lake City stehen. In der Besetzung finden sich Matthew Lillard, Michael A. Goorjian, Annabeth Gish und Jennifer Lien. Zwischen dem Erscheinungsjahr und der Zeit der Handlung liegen dreizehn Jahre, der Film blickt also auf eine noch recht nahe Vergangenheit zurück.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Musik bilden die Genrekombination. Das Musikalische ergibt sich zwingend aus dem Thema, denn eine Geschichte über Punks ohne Konzerte ist kaum denkbar. Die Verbindung von Komödie und Drama verweist darauf, dass der Film die Selbststilisierung seiner Helden ernst nimmt und zugleich belächelt.
Erzählerisch fällt die Form auf. Erzählt wird keine geschlossene Handlung, sondern eine willkürliche Tour mit Stevo als Führer. Das deutet auf eine episodische, subjektive Erzählweise hin. Der Kontrast zwischen konservativer Stadt und rebellischer Jugend liefert dabei die Grundspannung, und die Frage, wer ein echter Punk ist, ist komisch und ernsthaft zugleich, weil sie um Äußerlichkeiten kreist und doch die eigene Identität betrifft.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung klar positiv aus. Dahinter stehen knapp fünfhundert Stimmen. 28 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für Jugendfilme, die eine Subkultur aus der Innensicht erzählen und dabei den Widerspruch zwischen Rebellion und Umgebung ausloten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Matthew Lillard als Stevo
- Michael A. Goorjian als Bob
- Annabeth Gish als Trish
- Jennifer Lien als Sandy
- Christopher McDonald als Dad
- Devon Sawa als Sean
- Jason Segel als Mike
- Adam Pascal als Eddie
- Til Schweiger als Mark
- James Duval als John the Mod
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Verfügbarkeit
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