Prince Avalanche (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Gordon Green |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-02-13 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 725.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (345 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sommer 1988: Alvin und Lance verbringen die Sommermonate in einem Waldgebiet, das von Bränden zerstört und menschenleer ist. Ihre Aufgabe ist eintönig. Sie sollen die Fahrbahnmarkierungen einer kilometerlangen Landstraße erneuern, Tag für Tag, Abschnitt für Abschnitt.
Die beiden gehen mit der Abgeschiedenheit sehr unterschiedlich um. Lance leidet unter der Isolation, ihm fehlen Mädchen und Partys. Der ernstere Alvin dagegen genießt die Einsamkeit und fühlt sich in der Weite der Natur erst richtig lebendig. Aus der Ferne schreibt er leidenschaftliche Briefe an seine Freundin, die ältere Schwester von Lance. In seiner freien Zeit dringt Alvin noch tiefer in die verlorenen Wälder vor, sucht nach Geistern und entdeckt verlassene Häuser. So vergeht der Sommer: Die beiden arbeiten, streifen umher, streiten, prügeln sich und vertragen sich wieder. Der einzige andere Mensch in der Einöde ist ein mysteriöser Lastwagenfahrer.
Entstehungsgeschichte
David Gordon Green inszenierte die Tragikomödie, die 2013 erschien. Paul Rudd und Emile Hirsch führen die Besetzung an, Lance LeGault und Joyce Payne ergänzen die Besetzung. Schon ab 6 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier eine ruhige Verbindung ein. Die Anlage der Geschichte ist bewusst reduziert: zwei Männer, eine Straße, ein verbrannter Wald und kaum äußere Ereignisse. Die Spannung entsteht nicht aus Handlung, sondern aus der Reibung zwischen zwei Temperamenten.
Die kleine Besetzung unterstreicht diesen Kammerspielcharakter unter freiem Himmel. Alvin und Lance bilden ein klassisches ungleiches Paar, dessen Gegensätze sich in der Einsamkeit verschärfen. Die familiäre Verbindung über Lances Schwester sorgt zusätzlich dafür, dass die beiden nicht einfach auseinandergehen können. Die zerstörte Landschaft wirkt dabei wie ein Spiegel der Figuren, die beide nach etwas suchen, das ihnen fehlt. Der rätselhafte Lastwagenfahrer bleibt die einzige Störung dieser abgeschlossenen Welt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten liegt die Bewertung im mittleren Bereich. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, das Urteil fällt also weder begeistert noch ablehnend aus. Seit dem Erscheinen sind 13 Jahre vergangen.
Im Feld der leisen Tragikomödie steht der Film für eine Erzählweise, die auf Beobachtung statt auf Pointen setzt und ihren Humor aus Stille und Wiederholung gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Rudd als Alvin
- Emile Hirsch als Lance
- Lance LeGault als Truck Driver
- Joyce Payne als Lady
- Gina Grande als Madison
- Lynn Shelton als Madison (voice)
- Larry Kretchmar als Lumberjack
- Enoch Moon als Lumberjack
- David L. Osborne Jr. als Lumberjack
- Danni Wolcott als Lumberjack
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Verfügbarkeit
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