Pretty in Pink (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Howard Deutch |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-02-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.471.663 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.250 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Andie stammt aus kleinen Verhältnissen und besucht eine Schule, an der fast nur die sogenannten Richies sind, wohlhabende Mitschüler also. Ihre Kleidung kauft sie im Second-Hand-Shop, ihr Geld verdient sie in einem Plattenladen. Dort lernt sie den jungen Blane kennen, der sich Hals über Kopf in sie verliebt, sehr zum Ärger von Duckie, einem ausgeflippten Typ mit Elvistolle, der ebenso arm ist wie Andie.
Andie findet den reichen Blane umwerfend, und Blane wird durch die Beziehung bei seinen Freunden zum Außenseiter. Die beiden passen nirgendwo richtig hin: Auf den Partys der Richies fühlt Andie sich unwohl, in ihrer schmuddeligen Punk-Disco wird Blane nicht akzeptiert. Ihr einziger wirklicher Freund ist ihr Vater Jack, der für das bevorstehende Schulfest ein pinkfarbenes Kleid kauft. Wenige Tage vor dem Ball lässt Blane sie eiskalt abblitzen.
Entstehungsgeschichte
Howard Deutch inszenierte den 1986 erschienenen Film. Die Besetzung nennt Molly Ringwald, Andrew McCarthy, Jon Cryer und Annie Potts. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm und Drama bilden das Genrepaar, und die Reihenfolge stimmt: Die Liebesgeschichte trägt, das Drama liefert den Widerstand. Dieser Widerstand ist ausdrücklich ökonomisch. Kleidung, Nebenjob, Wohnverhältnisse und selbst die Musikorte trennen die Figuren, nicht ihre Gefühle. Auffällig ist, wie konsequent die Erzählung mit Räumen arbeitet: die Party der Wohlhabenden, die Punk-Disco, der Plattenladen, der Ballsaal. Jeder Ort prüft, wer dazugehört. Dass ausgerechnet ein selbst besorgtes Kleid zum Zeichen der Selbstbehauptung wird, fasst diese Logik in einem Gegenstand zusammen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen liegt das Urteil im soliden Bereich, ohne herauszuragen. Vierzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr 1986 ist der zeitliche Abstand beträchtlich, und der Film liest sich heute zugleich als Jugenddrama und als Bericht über Standesgrenzen an einer Schule. Seine Anlage, in der die Hauptfigur am Ende auf eigenen Füßen steht, hat dabei nichts von ihrer Deutlichkeit verloren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Molly Ringwald als Andie Walsh
- Andrew McCarthy als Blane McDonough
- Jon Cryer als Philip F. 'Duckie' Dale
- Annie Potts als Iona
- Harry Dean Stanton als Jack Walsh
- James Spader als Steff McKee
- Kate Vernon als Benny Hanson
- Alexa Kenin als Jena Hoeman
- Emily Longstreth als Kate
- Jim Haynie als Donnelly
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Verfügbarkeit
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