Powder (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Victor Salva |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (757 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Gewitter, ein Blitzschlag, eine schwangere Frau: Sie überlebt den elektrischen Schlag nicht, ihr Baby wird gerettet. Das Neugeborene ist ein Albino, und der Vater versteckt es beschämt im Keller seines Hauses. Erst nach dem Tod des Vaters sieht der Junge zum ersten Mal das Tageslicht. Er ist mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet und hochintelligent, doch als ihn der Sheriff ins örtliche Heim bringt, schlägt ihm von Anfang an Ablehnung entgegen. „Powder“ – so wird er genannt – lässt sich davon nicht so leicht unterkriegen.
Entstehungsgeschichte
Victor Salva führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1995. Zur Besetzung gehören Mary Steenburgen, Sean Patrick Flanery, Lance Henriksen und Jeff Goldblum. Die Freigabe ab zwölf Jahren deutet an, dass der Stoff seine harten Momente nicht ausspart, sie aber nicht ausstellt. Dass die Erwachsenenrollen prominent besetzt sind, während die Titelfigur ein Jugendlicher ist, verweist auf eine Erzählweise, in der die Umgebung mindestens so wichtig ist wie der Außenseiter selbst.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Fantasy bestimmt den Ton. Die übermenschlichen Fähigkeiten sind kein Selbstzweck und münden nicht in Spektakel, sondern schärfen ein soziales Thema: Wer sichtbar anders ist, wird an dieser Differenz gemessen, bevor irgendjemand fragt, wer er ist. Der Aufbau folgt einer klaren Bewegung – vom Keller in die Öffentlichkeit, von der Verborgenheit in eine Gemeinschaft, die mit dem Fremden nicht umgehen kann. Die Fantasy-Ebene erlaubt es, diese Ablehnung überdeutlich zu machen, ohne den realistischen Rahmen der Kleinstadt zu verlassen. Dass die Figur ihre ersten Lebensjahre ohne Tageslicht verbracht hat, gibt der Geschichte zudem eine zweite Ebene: Sie handelt ebenso vom Nachholen dessen, was vorenthalten wurde.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 liegt der Film im deutlich positiven Bereich, gestützt auf eine noch überschaubare Bewertungsbasis. Einunddreißig Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu jenen Fantasy-Dramen, die ihre phantastische Prämisse vor allem als Werkzeug einsetzen, um über Ausgrenzung zu sprechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mary Steenburgen als Jessie Caldwell
- Sean Patrick Flanery als Jeremy 'Powder' Reed
- Lance Henriksen als Sheriff Doug Barnum
- Jeff Goldblum als Donald Ripley
- Brandon Smith als Deputy Harley Duncan
- Bradford Tatum als John Box
- Susan Tyrrell als Maxine
- Missy Crider als Lindsey Kelloway
- Ray Wise als Dr. Aaron Stripler
- Esteban Powell als Mitch
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Verfügbarkeit
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