Post Mortem (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bergendy Péter |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-10-28 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (247 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Erste Weltkrieg hat Tomas fast das Leben gekostet: Von einer Granate schwer verletzt, wird er für tot gehalten und in ein Massengrab geworfen, bevor man ihn im letzten Moment rettet. Jahre später, mitten in der Spanischen Grippe, hat er sich ein makabres Auskommen geschaffen: Er fotografiert Verstorbene mit ihren Angehörigen. Die kleine Waise Anna bringt ihn zu einem abgelegenen Dorf, in dem die Toten des Winters erst nach der Schneeschmelze beerdigt werden können und bis dahin auf ihre letzten Bilder warten. Schon in der ersten Nacht merkt Tomas, dass im Dorf etwas nicht stimmt. Unheimliche Geräusche, Todesfälle, die keinen rechten Sinn ergeben, und Gestalten, die auf seinen Fotografien auftauchen, obwohl niemand sie gesehen hat, lassen ihn zunächst fliehen wollen. Gemeinsam mit Anna entscheidet er sich schließlich, den seltsamen Vorfällen auf den Grund zu gehen.
Entstehungsgeschichte
Bergendy Péter führte bei diesem 2020 entstandenen Film Regie. In den Hauptrollen sind Klem Viktor, Hais Fruzsina, Schell Judit und Anger Zsolt zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Thriller passt zu einem Stoff, der sich bewusst zwischen historischem Schrecken und übernatürlicher Bedrohung bewegt. Dass die Handlung in die Zeit der Spanischen Grippe und die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs gelegt wird, verankert das Übernatürliche in einer Epoche, die selbst von massenhaftem, anonymem Tod geprägt war. Die Berufswahl der Hauptfigur, Tote fotografisch festzuhalten, macht ihn von Beginn an zu einer Figur, die zwischen den Lebenden und den Toten vermittelt, bevor die Geschichte diese Grenze im Dorf selbst auflöst. Die Nebenfigur Anna, eine Waise, verstärkt das Motiv des Verlusts, das den gesamten Plot trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich das Bild kaum verändert hat. Innerhalb des Horror-Mystery-Genres reiht sich der Titel in eine Tradition historisch verorteter Schauergeschichten ein, die reale Katastrophen als Nährboden für übernatürliche Bedrohungen nutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Viktor Klem als Tomás
- Fruzsina Hais als Anna
- Judit Schell als Marcsa
- Zsolt Anger als Imre
- Andrea Ladányi als Néni
- Gábor Reviczky als Öreg
- Gabriella Hámori als Emi
- András Balogh als Jóska
- Diána Magdolna Kiss als Jutka
- Mari Nagy als Keresztes néni
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Verfügbarkeit
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