Possession (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrzej Żuławski |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-05-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.435 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mark kehrt von einer langen Geschäftsreise nach Berlin zurück und findet seine Ehe in Trümmern. Anna weist ihn schon bei der Ankunft zurück und weicht jeder Frage nach dem Grund aus. Gekränkt und rasend vor Eifersucht drängt er sie, bis sie nachgibt und von einer Affäre spricht — „mit einem anderen Mann“, wie sie es nennt. Als Mark einen Liebesbrief eines gewissen Heinrich findet, glaubt er den Rivalen gefunden zu haben. Doch Heinrich lässt ihn wissen, dass Anna sich auch ihm gegenüber inzwischen sehr seltsam verhalte. Offenbar gibt es einen dritten Mann. Mark beauftragt einen Detektiv, der ihr in ein heruntergekommenes Wohnhaus folgt. Was der dort vorfindet, ist monströs — und es lebt.
Entstehungsgeschichte
Andrzej Żuławski führte 1981 bei diesem Film Regie. Isabelle Adjani und Sam Neill spielen das Ehepaar, Margit Carstensen und Heinz Bennent vervollständigen die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror, und das ist bei einem Stoff, der über weite Strecken wie ein Ehedrama funktioniert, das Auffälligste überhaupt. Die Zuspitzung von Eifersucht zu einem Schrecken, der buchstäblich lebt, erklärt diese Zuordnung: Was als Beziehungskonflikt beginnt, verlässt irgendwann den Rahmen des Erklärbaren. Der Aufbau folgt zunächst der Logik einer Ermittlung — Verdacht, Brief, Rivale, Detektiv —, um diese Logik dann gegen die Figuren zu wenden. Berlin als Schauplatz liefert dazu die geschlossene, unwirtliche Kulisse.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich ist für einen Horrorfilm ein hoher Wert; er deutet auf ein Publikum hin, das den Film nicht zufällig gesehen hat. Fünfundvierzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand beträchtlich, und Filme dieser Machart altern eigenwillig: Ihre Wirkung hängt weniger an Effekten als an der Bereitschaft, einer Figur bis ins Unerklärliche zu folgen. Innerhalb des Genres steht der Titel für die seltene Variante, in der das Monströse nicht die Ursache der Krise ist, sondern deren Ausdruck.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Adjani als Anna / Helen
- Sam Neill als Mark
- Margit Carstensen als Margit Gluckmeister
- Heinz Bennent als Heinrich
- Johanna Hofer als Heinrich's Mother
- Carl Duering als Private Detective
- Shaun Lawton als Zimmermann
- Michael Hogben als Bob
- Maximilian Rüthlein als Man with Pink Socks
- Thomas Frey als Pink Sock's Acolyte
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Verfügbarkeit
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