Margit Carstensen
Werdegang
Margit Carstensen wurde am 29. Februar 1940 in Kiel geboren und starb am 1. Juni 2023. Nach dem Abitur 1958 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und trat danach an Bühnen in Kleve, Heilbronn, Münster und Braunschweig auf. Ab 1965 war sie vier Jahre am Deutschen Schauspielhaus Hamburg engagiert. 1969 lernte sie am Theater am Goetheplatz in Bremen den Regisseur Rainer Werner Fassbinder kennen, mit dem sie in zahlreichen Theater-, Fernseh- und Filmarbeiten zusammenarbeitete. Zu ihren bekanntesten Rollen für ihn zählt die Hauptfigur in „Die bitteren Tränen der Petra von Kant". Später arbeitete sie unter anderem in Darmstadt, West-Berlin und Stuttgart, wo sie mit Regisseur Hansgünther Heyme zusammenarbeitete. Sie wirkte auch in internationalen Produktionen mit, etwa bei Andrzej Żuławski und Agnieszka Holland, und arbeitete in späteren Jahren mit Werner Schroeter, Christoph Schlingensief und Leander Haußmann. Noch 2016 war sie in der Fernsehserie „Tatort" zu sehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Filme mit Margit Carstensen als Schauspielerin verzeichnet, alle im Bereich Spielfilm, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1972 bis 1981, einer Spanne von neun Jahren, und liegen damit 32 bis 41 Jahre nach ihrer Geburt. Die Genres umfassen Horror, Drama und Liebesfilm, darunter „Die bitteren Tränen der Petra von Kant" (1972), „Chinesisches Roulette" (1977) und „Possession" (1981).
Einordnung
Die drei Titel bewegen sich in unserem System zwischen 7,1 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 7,3 von 10 – eine insgesamt einheitliche und solide Bewertung. Die Spanne der Erscheinungsjahre deckt knapp ein Jahrzehnt frühen Filmschaffens ab, ohne dass der Katalog Aussagen über spätere Werkphasen ihrer Karriere zulässt.