Popstar: Never Stop Never Stopping (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Akiva Schaffer |
|---|---|
| Genre | Komödie, Musik |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.680.029 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.415 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Conner4Real ist der Inbegriff eines Superstars: Die Fans vergöttern ihn, die Musikbranche liegt ihm zu Füßen, und eine Entourage von bis zu 32 Leuten sorgt dafür, dass er in jeder Situation cool wirkt. Dann floppt sein neues Album katastrophal. Der Hype ist von einem Tag auf den anderen vorbei, und der Sänger und Rapper landet in einer tiefen Krise. Sein Ausweg: Er will die alte Rap-Boyband „The Style Boyz“ reaktivieren. Zur Seite stehen ihm dabei seine sarkastische PR-Frau Paula und sein ebenso euphorischer wie ausgebrannter Manager Harry.
Entstehungsgeschichte
Für die Inszenierung stand 2016 Akiva Schaffer ein, der zugleich in der Besetzung steht — neben Andy Samberg, Jorma Taccone und Sarah Silverman. Dass jemand den Film verantwortet und zugleich darin auftritt, sagt etwas über die Arbeitsweise: Die Beteiligten begegnen dem Musikbetrieb nicht von außen. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren, was den Spielraum dieser Komödie umreißt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Musik, und beides greift ineinander: Der Stoff braucht die Musik nicht als Beiwerk, sondern als Gegenstand des Spotts. Erzählt werden Aufstieg und Absturz eines Künstlers, dessen Bedeutung sich aus Zahlen speist — Fans, Verkäufe, Gefolge. Wenn die Zahlen wegbrechen, bleibt die Person übrig, und genau darin liegt die Pointe. Dass die Rettung ausgerechnet in der Reaktivierung einer alten Boyband bestehen soll, gibt die Richtung vor: Der Rückgriff auf das Frühere ist hier kein Trost, sondern ein Eingeständnis.
Einordnung & Wirkung
6,6 von 10 aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen ist für eine Komödie ein solider Wert; Komik trifft selten alle gleich, und dieser Durchschnitt bildet eher ein geteiltes als ein laues Urteil ab. Zehn Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Stoff als Momentaufnahme eines Musikbetriebs, der von Aufmerksamkeit lebt. Im Genre gehört der Film zu den Arbeiten, die eine Branche mit deren eigenen Mitteln vorführen — samt der Frage, ob sich der Spott vom Gegenstand noch unterscheiden lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andy Samberg als Conner Friel
- Jorma Taccone als Owen Bouchard
- Akiva Schaffer als Lawrence Dunn
- Sarah Silverman als Paula Klein
- Tim Meadows als Harry Duggins
- Maya Rudolph als Deborah
- Joan Cusack als Tilly
- Imogen Poots als Ashley Wednesday
- Chris Redd als Hunter
- Edgar Blackmon als Eddie
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Verfügbarkeit
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