Polyester (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Waters |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-05-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 300.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.120.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (197 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Francine Fishpaw führt ein Leben, das von außen nach bürgerlicher Ordnung aussieht und innen längst aus den Fugen ist. Ihr Mann Elmer betreibt ein Kino, in dem pornografische Filme laufen, was die Nachbarschaft in helle Empörung versetzt. Die beiden Kinder sind keine Stütze: Sohn Dexter treibt es als Drogenkonsument und mit gewalttätigen Übergriffen auf Frauen, Tochter Lu-Lu ist mit einem Punk liiert und promiskuitiv. Als Elmer seine Frau mit seiner Sekretärin betrügt und sie verlässt, der Sohn von der Polizei festgenommen wird und die schwangere Tochter zur Verhinderung einer Abtreibung in eine von Nonnen geführte Einrichtung gebracht wird, bleibt Francine nur der Alkohol. Ausgerechnet in dieser Lage taucht mit Todd Tomorrow, dem betuchten Betreiber eines Programmkinos, ein schillernder neuer Mann in ihrem Leben auf.
Entstehungsgeschichte
"Polyester" entstand 1981 unter der Regie von John Waters und ist als Kinokomödie angelegt. In den Hauptrollen sind Divine, Tab Hunter, Edith Massey und David Samson zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage zeigt eine Komödie, die ihre Pointen aus der Übertreibung familiärer Katastrophen zieht: Pornokino, Drogensucht, Gewalt, ungewollte Schwangerschaft und Alkoholismus werden nicht als Drama, sondern als Material für bitterböse Situationskomik behandelt. Die Zuspitzung jeder einzelnen Figur auf ein Laster oder eine Marotte – der untreue Ehemann, der triebhafte Sohn, die aufsässige Tochter – verweist auf eine Erzählweise, die bürgerliche Fassaden vorführt, um sie anschließend genüsslich einreißen zu lassen. Die Auflösung über eine neue, glamouröse Liebschaft setzt dem Ganzen eine ironische Spitze auf.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 aus einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis bewegt sich "Polyester" im soliden, aber nicht überragenden Bereich für Genrekomödien. Seit dem Erscheinungsjahr 1981 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was den Film klar in eine frühere Ära US-amerikanischer Independent-Komödien einordnet. Innerhalb dieses Feldes steht er für einen Ansatz, der gesellschaftliche Tabus nicht umschifft, sondern zum komischen Zentrum der Handlung macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Divine als Francine Fishpaw
- Tab Hunter als Todd Tomorrow
- Edith Massey als Cuddles Kovinsky
- David Samson als Elmer Fishpaw
- Mary Garlington als Lu-Lu Fishpaw
- Ken King als Dexter Fishpaw
- Mink Stole als Sandra Sullivan
- Joni Ruth White als La Rue
- Hans Kramm als Heintz
- Stiv Bators als Bo-Bo Belsinger
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Verfügbarkeit
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