Polina (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Angelin Preljocaj |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 165 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Russland der neunziger Jahre wächst Polina unter der strengen Aufsicht ihres Lehrers Bojinski zu einer vielversprechenden klassischen Tänzerin heran. Kurz bevor sie den Sprung in das renommierte Ballett des Bolschoi schaffen könnte, sieht sie eine Aufführung zeitgenössischen Tanzes, die sie tief erschüttert. Diese künstlerische Begegnung bringt alles ins Wanken, woran sie bis dahin geglaubt hat. Polina entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen, und geht nach Aix-en-Provence, um mit der Choreografin Liria Elsaj zu arbeiten und einen eigenen Weg im Tanz zu suchen.
Entstehungsgeschichte
„Polina“ entstand 2016 unter der Regie von Valérie Müller und ist als Spielfilm angelegt. In den Hauptrollen sind Анастасия Шевцова, Juliette Binoche, Niels Schneider und Miglen Mirtchev zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, konzentriert sich der Film auf eine einzelne künstlerische und persönliche Entwicklung statt auf äußere Konflikte. Die Geschichte folgt der klassischen Struktur eines Bildungswegs: strenge Ausbildung, Bruch mit der vorgezeichneten Karriere, Suche nach einer eigenen Ausdrucksform. Dass die Handlung zwischen russischer Ballettschule und südfranzösischer Tanzszene wechselt, deutet auf einen bewussten Kontrast zweier künstlerischer Haltungen hin – Disziplin und Tradition auf der einen, freiere zeitgenössische Formen auf der anderen Seite. Die Besetzung mit Juliette Binoche neben einer auf Tanz spezialisierten Hauptdarstellerin lässt vermuten, dass körperlicher Ausdruck im Zentrum der Inszenierung steht, nicht allein Dialog und Plot.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Polina“ im soliden Mittelfeld des Dramagenres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile neun Jahre vergangen, der Film hat sich also bislang keinen großen, wachsenden Zuspruch erarbeitet, was angesichts des Nischenthemas Tanz nicht überrascht. Innerhalb des Dramagenres reiht er sich in jene Werke ein, die eine künstlerische Entwicklung als persönlichen Reifeprozess erzählen, ohne auf große dramatische Zuspitzung zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anastasia Shevtsova als Polina
- Juliette Binoche als Liria Elsaj
- Niels Schneider als Adrien
- Miglen Mirtchev als Anton
- Aleksey Guskov als Bojinski
- Kseniya Kutepova als Natalia
- Bakhtiyar Askarov als Caucasien
- Jérémie Bélingard als Karl
- Sergio Díaz
- Gennadiy Fomin als Eldar
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Verfügbarkeit
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