Pleasure (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ninja Thyberg |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 393.824 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (825 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die neunzehnjährige Linnéa verlässt ihre schwedische Kleinstadt und zieht nach Los Angeles. Ihr Ziel ist klar benannt: Unter dem Namen „Bella Cherry“ will sie der nächste große Pornostar werden. Der Weg dorthin erweist sich als steiniger als erwartet. Erste Aufträge erhält sie zwar rasch, doch das Geschäft ist gnadenlos, und Bella erkennt bald, worin ihre einzige Chance besteht: ausnahmslos alles zu tun, was von ihr verlangt wird. Auch dann, wenn das Erniedrigung und Schmerz bedeutet. Wie weit sie zu gehen bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen, ist die Frage, an der die Erzählung entlangläuft.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie zeichnet Ninja Thyberg verantwortlich, das Erscheinungsjahr ist 2021. Sofia Kappel spielt die Hauptfigur, im weiteren Ensemble stehen Zelda Morrison, Tee Reel und Evelyn Claire. Zugänglich ist der Film erst ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und diese Beschränkung ist aufschlussreich. Der Stoff wird weder als Milieustudie mit Krimianteil noch als Satire angelegt, sondern als die Geschichte einer einzelnen Person, die eine Entscheidung trifft und deren Folgen trägt. Die Erzählung folgt einer klassischen Aufstiegsbewegung, nur dass jede Stufe nach oben mit einer Zumutung bezahlt wird. Der Kunstname markiert dabei die Trennung zwischen der Person und der Rolle, die sie ausfüllt, und je weiter die Handlung fortschreitet, desto weniger tragfähig wird diese Trennung. Der Gegenstand ist heikel, und die Anlage lässt wenig Spielraum, ihn zu verharmlosen: Erniedrigung und Schmerz werden ausdrücklich als Bedingung des Aufstiegs benannt, nicht als Randerscheinung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 beruht auf einigen hundert Stimmen und fällt damit zurückhaltend aus, was bei einem Stoff dieser Art wenig über die Machart und viel über die Zumutbarkeit sagt. Fünf Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für Dramen, die ein Arbeitsfeld nicht von außen betrachten, sondern aus der Sicht derjenigen, die darin bestehen müssen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sofia Kappel als Bella Cherry
- Zelda Morrison als Joy
- Tee Reel als Mike
- Evelyn Claire als Ava
- Chris Cock als Bear
- Dana DeArmond als Ashley
- Kendra Spade als Kimberly
- Mark Spiegler als Spiegler
- Eva Melander als Mother (voice)
- Lucy Hart als Caesar
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Verfügbarkeit
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