Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gary Ross |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-09-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 49.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.962 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David sieht am liebsten Wiederholungen der Schwarzweißserie "Pleasantville" aus den fünfziger Jahren, in der niemand streitet, es nie regnet und die Feuerwehr ausschließlich Katzen von Bäumen holt. Seine Zwillingsschwester Jennifer hält ihn dafür für hoffnungslos.
Ein Fernsehtechniker gibt ihnen eine merkwürdige Fernbedienung — und beide finden sich in der Serie wieder, als Bud und Mary Sue. Jennifer hält sich nicht an das Drehbuch, und mit jeder Abweichung bekommt etwas in Pleasantville Farbe: eine Rose, ein Gesicht, ein ganzer Mensch. Die Bewohner, die farbig werden, gelten bald als Bedrohung.
Entstehungsgeschichte
Gary Ross schrieb und inszenierte den Film; es war seine erste Regiearbeit. Verliehen wurde er von New Line Cinema und erschien am 23. Oktober 1998.
Tobey Maguire und Reese Witherspoon spielen die Geschwister, daneben Jeff Daniels, Joan Allen, William H. Macy und J. T. Walsh. Don Knotts spielt den Fernsehtechniker — einer seiner letzten Auftritte.
Hinter den Kulissen
Der technische Aufwand war für seine Zeit außergewöhnlich: Rund 163.000 Einzelbilder auf 35-Millimeter-Film wurden eingescannt, um Farbe gezielt zu entfernen. Damit war es einer der bis dahin umfangreichsten digitalen Eingriffe in einen Spielfilm.
Das Verfahren ist zugleich die Aussage des Films: Farbe steht für alles, was aus dem vorgesehenen Ablauf ausbricht — Wut, Begehren, eigene Meinung. Und die Reaktion darauf folgt bekannten Mustern, bis hin zu Schildern mit der Aufschrift, dass nur Farblose bedient werden.
Einordnung & Wirkung
Bei einem Budget von 60 Millionen Dollar spielte der Film 49,8 Millionen ein und blieb damit hinter den Erwartungen zurück.
Die Kritik reagierte überwiegend positiv; es gab drei Oscar-Nominierungen. Über die Jahre ist er zum Kultfilm geworden.
Bemerkenswert bleibt, wie genau der Film sein Gleichnis durchführt — und dass er sich zum Schluss weigert, die heile Welt einfach zu verwerfen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tobey Maguire als David
- Reese Witherspoon als Jennifer
- William H. Macy als George Parker
- Joan Allen als Betty Parker
- Jeff Daniels als Mr. Johnson
- J.T. Walsh als Big Bob
- Paul Walker als Skip
- Don Knotts als TV Repairman
- Marley Shelton als Margaret Henderson
- Jane Kaczmarek als David's Mom
Weitere Filme von Gary Ross
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.