Planet der Affen - Revolution (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matt Reeves |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-07-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 170.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 710.644.566 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (12.505 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zehn Jahre nach dem Ausbruch des Simian-Flu ist der Großteil der Menschheit tot. Caesar führt eine Affengemeinschaft von rund zweitausend Tieren in den Wäldern nördlich von San Francisco; sie jagen, unterrichten ihre Jungen und haben seit zwei Wintern keinen Menschen gesehen.
Dann taucht eine kleine Gruppe Überlebender auf, die ein Wasserkraftwerk auf Affengebiet wieder in Betrieb nehmen will. Caesar lässt sie gewähren. Der Film erzählt anschließend, wie beide Seiten von jeweils einer Minderheit in den Krieg getrieben werden — auf Affenseite von Koba, der jahrelang Laborversuche über sich ergehen lassen musste und Menschen deshalb nicht trauen kann.
Entstehungsgeschichte
Rupert Wyatt, Regisseur des Vorgängers, verließ das Projekt wegen des knappen Zeitplans. Matt Reeves übernahm und setzte durch, den Film weitgehend aus der Perspektive der Affen zu erzählen: Ein erheblicher Teil der Handlung läuft in Gebärdensprache mit Untertiteln, menschliche Figuren treten erst nach rund zehn Minuten auf.
Mark Bomback schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Rick Jaffa und Amanda Silver. Die Grundentscheidung war, auf einen Schuldigen zu verzichten: Beide Seiten handeln nachvollziehbar, und der Krieg entsteht aus Misstrauen, nicht aus Bosheit.
Hinter den Kulissen
Die Performance Capture wurde vollständig ins Freie verlegt — Weta Digital entwickelte Systeme, die auch bei Regen, im Wald und in der Dunkelheit funktionieren. Die Darsteller spielten in Anzügen zwischen Bäumen, teils in strömendem Wasser.
Andy Serkis führte Caesar in einer Rolle, die über den gesamten Film hinweg fast ohne gesprochene Sprache auskommt. Toby Kebbell spielte Koba, dessen vernarbtes Gesicht und asymmetrischer Blick dem realen Aussehen misshandelter Labortiere nachempfunden wurden. Michael Giacchino komponierte die Musik mit verstimmten Instrumenten und Perkussion, die sich mit dem Fortschreiten des Konflikts von Orchesterklang entfernt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 710 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Er gilt als der stärkste der Trilogie und als eines der überzeugendsten Beispiele dafür, dass Performance Capture eine schauspielerische Leistung trägt — die Debatte um eine angemessene Anerkennung bei Filmpreisen erreichte mit ihm ihren Höhepunkt, ohne dass sich etwas änderte. Erzählerisch ist bemerkenswert, dass ein Blockbuster dieser Größe seinen Hauptkonflikt nicht zwischen Gut und Böse, sondern zwischen zwei Überlebensstrategien anlegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andy Serkis als Caesar
- Jason Clarke als Malcolm
- Toby Kebbell als Koba
- Gary Oldman als Dreyfus
- Keri Russell als Ellie
- Kodi Smit-McPhee als Alexander
- Nick Thurston als Blue Eyes
- Karin Konoval als Maurice
- Terry Notary als Rocket
- Doc Shaw als Ash
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Verfügbarkeit
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