Phase IV (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Saul Bass |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (309 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein kosmisches Phänomen scheint bei Ameisen eine Mutation ausgelöst zu haben: Die Insekten entwickeln Intelligenz. Eine Gruppe von Wissenschaftlern bricht in die Wüste auf, um dem Vorgang auf den Grund zu gehen.
Vor Ort stoßen die Forscher auf rätselhafte Bauwerke der Ameisen, die geometrischen Formen folgen. Dass hinter diesen Konstruktionen eine Absicht steckt, ist unverkennbar, doch welche, bleibt den Menschen verborgen. Bald beginnt ein offener Konflikt, als die Ameisen die Mitglieder des Teams angreifen. Die beiden Leiter der Gruppe gelangen zu einer beunruhigenden Erkenntnis: Die Evolution verläuft in Zyklen, und die Welt nähert sich der vierten Phase, in der eine neue Ordnung für das Leben auf der Erde entstehen soll.
Entstehungsgeschichte
Saul Bass drehte diesen Film, der 1974 herauskam und Horror mit Science Fiction verknüpft. Nigel Davenport, Michael Murphy, Lynne Frederick und Alan Gifford bilden die Besetzung. Im Mittelpunkt steht ein Forschungsteam, das in der Wüste auf sich gestellt ist. Der Film ist ab zwölf Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination ist aufschlussreich. Science Fiction liefert den Ausgangspunkt, ein kosmisches Ereignis und die Frage nach der Evolution. Horror entsteht aus der Bedrohung durch Wesen, die klein, zahlreich und plötzlich klüger sind als erwartet.
Bemerkenswert ist, dass die Gefahr nicht von Monstern im herkömmlichen Sinn ausgeht, sondern von einer Intelligenz, deren Ziele unverständlich bleiben. Die geometrischen Bauwerke deuten auf Planung hin, verweigern aber jede Erklärung. Daraus entsteht ein Grauen, das eher auf Rätsel und Unterlegenheit setzt als auf Schockeffekte. Der Titel „Phase IV“ verweist direkt auf die Theorie der beiden Wissenschaftler und stellt damit die große Frage in den Raum, ob die Menschheit am Ende eines Zyklus steht. Die Wüste als Schauplatz verstärkt die Isolation der Forscher.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,3 von 10 und damit leicht über der Mitte. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 52 Jahre vergangen, und die Grundidee trägt den Film bis heute. Im Bereich des Science-Fiction-Horrors steht er für eine Richtung, die weniger auf Spektakel als auf Unbehagen und offene Fragen setzt. Die Vorstellung, dass eine andere Lebensform den Menschen ablösen könnte, verleiht ihm eine nachdenkliche Note.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nigel Davenport als Dr. Ernest D. Hubbs
- Michael Murphy als James R. Lesko
- Lynne Frederick als Kendra Eldridge
- Alan Gifford als Mr. Eldridge
- Robert Henderson als Clete
- Helen Horton als Mildred Eldridge
- David Healy als Radio Announcer (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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