Pelle der Eroberer (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bille August |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 157 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-12-21 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende des 19. Jahrhunderts verlässt der neunjährige Pelle gemeinsam mit seinem Vater Lassefar die Heimat, um in Dänemark Arbeit zu finden. Die Hoffnung auf einen Neuanfang zerschlägt sich schnell: Statt eines besseren Lebens erwartet die beiden eine Welt aus Härte und Erniedrigung. Lassefar muss sich einem herrischen Gutsherrn unterordnen und schuftet unter demütigenden Bedingungen, während Pelle zusehen muss, wie sein Vater seine Würde verliert. Vater und Sohn halten aneinander fest und klammern sich an den Glauben, dass sich ihr Schicksal doch noch zum Guten wendet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1987 unter der Regie von Bille August. In den Hauptrollen sind Pelle Hvenegaard als der junge Pelle und Max von Sydow als sein Vater Lassefar zu sehen, an ihrer Seite stehen Erik Paaske und Björn Granath. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als reines Drama angelegt, ohne Nebenhandlungen, die von der Not der beiden Hauptfiguren ablenken würden. Die Konstellation aus Vater und Sohn, die gemeinsam in ein fremdes Land aufbrechen, rückt Abhängigkeit und Ohnmacht in den Mittelpunkt: ein Kind, das die Welt der Erwachsenen aus einer Position der Schutzlosigkeit erlebt, und ein Vater, dessen Autorität durch die Umstände untergraben wird. Dass ein erfahrener Darsteller wie Max von Sydow neben einem kindlichen Hauptdarsteller besetzt wurde, unterstreicht das Gefälle zwischen den beiden Figuren, das die Erzählung trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber statistisch noch nicht sehr breit abgesichertes Bild ab. Der Film liegt inzwischen fast vier Jahrzehnte zurück, was ihn innerhalb des Dramengenres als einen Titel aus einer Zeit ausweist, in der sozial grundierte Erzählungen über Armut und Migration einen festen Platz im europäischen Kino hatten. Innerhalb dieses Feldes steht er für einen Ansatz, der auf große dramatische Zuspitzung verzichtet und stattdessen auf die stille Beobachtung von Not und Zusammenhalt setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pelle Hvenegaard als Pelle Karlsson
- Max von Sydow als Lasse Karlsson - Farmhand
- Erik Paaske als Stengården Foreman
- Björn Granath als Erik - Swedish Farm Worker
- Astrid Villaume als Mrs. Kongstrup
- Axel Strøbye als Kongstrup - Kungsgården Landlord
- Troels Asmussen als Rud - A Boy
- Kristina Törnqvist als Anna - Stengården Maid
- Karen Wegener als Madam Olsen
- Sofie Gråbøl als Miss Sine - Mrs. Kongstrup's Niece
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Verfügbarkeit
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