Patlabor 2: Der Film (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mamoru Oshii |
|---|---|
| Genre | Animation, Science Fiction, Action, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-08-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Patlabors sind riesige, von Menschen gesteuerte Roboter, die in Japan sowohl von der Polizei als auch von den Verteidigungsstreitkräften eingesetzt werden. In Südostasien soll 1999 eine Patlabor-Einheit eine im Dschungel operierende Terroristengruppe ausheben, doch der Einsatz endet in einem Desaster: Die beteiligte Blauhelm-Truppe wird vollständig aufgerieben. Ihr Anführer Yukihito Tsuge schwört daraufhin Rache an der japanischen Regierung, die er als feige und rückgratlos betrachtet. Drei Jahre später, 2002, wird Tokio von einer Serie von Terroranschlägen erschüttert. Ein Teil des Militärs spaltet sich ab und ruft den Ausnahmezustand aus. Die verbliebene Patlabor-Truppe erkennt, dass der Kopf hinter der Verschwörung aus ihren eigenen Reihen stammt.
Entstehungsgeschichte
"Patlabor 2: Der Film" entstand 1993 unter der Regie von Mamoru Oshii. Zur Besetzung gehören Minna Tominaga, Toshio Furukawa, Ryusuke Ohbayashi und Ryoko Sakakibara. Der Animationsfilm ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science-Fiction, Action und Thriller zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Statt auf spektakuläre Roboterkämpfe als Selbstzweck zu setzen, verschränkt der Film politische Verschwörung mit militärischer Eskalation und lässt die Handlung über mehrere Jahre und Schauplätze hinweg wachsen. Dass der Verrat aus den eigenen Reihen der Patlabor-Einheit kommt, verlagert den Fokus von äußerer Bedrohung auf innere Zerrissenheit staatlicher Institutionen. Die Rahmung durch einen gescheiterten UN-Einsatz und einen anschließenden Ausnahmezustand in Tokio deutet auf eine Erzählung, die militärische Macht und staatliche Verantwortung kritisch gegenüberstellt, ohne dabei auf klassische Feindbilder zurückzugreifen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden bis guten Bereich für Animationsfilme seines Genres. Der Abstand zum Erscheinungsjahr 1993 beträgt mittlerweile über drei Jahrzehnte, was den Film innerhalb der Science-Fiction-Animation als einen frühen Vertreter erscheinen lässt, der politische und militärische Themen mit Genre-Action verbindet. Die vergleichsweise geringe Zahl abgegebener Stimmen deutet darauf hin, dass der Titel einem eher kleineren, aber offenbar interessierten Publikum bekannt ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mina Tominaga als Noa Izumi (voice)
- Toshio Furukawa als Asuma Shinohara (voice)
- Ryusuke Ohbayashi als Kiichi Goto (voice)
- Yoshiko Sakakibara als Shinobu Nagumo (voice)
- Michihiro Ikemizu als Isao Ohta (voice)
- Daisuke Gori als Hiromi Yamazaki (voice)
- Shigeru Chiba als Shigeo Shiba (voice)
- Issei Futamata als Mikiyasu Shinshi (voice)
- Osamu Saka als Seitaro Sakaki (voice)
- Tomomichi Nishimura als Matsui (voice)
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Verfügbarkeit
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