Passion Simple (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Danielle Arbid |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-01-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 75.167 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hélène unterrichtet Literatur an einer Pariser Universität, ist geschieden und hat einen Sohn. Ihr Alltag ist eigentlich ausgefüllt, doch seit Monaten vernachlässigt sie ihn zunehmend, ohne es wirklich zu wollen. Der Grund ist Alexandre, ein verheirateter russischer Diplomat, mit dem sie eine Beziehung eingegangen ist, die sich fast ausschließlich um Sexualität dreht. Sobald das körperliche Verlangen nachlässt, zeigt sich Alexandre distanziert und weitgehend uninteressiert an ihr. Für Hélène wird die einseitige Verbindung dennoch zur Fixierung: Sie versucht, die emotionale Leere, die diese Ungleichheit hinterlässt, zu füllen, und verliert dabei zusehends den Blick auf sich selbst.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2021 unter der Regie von Danielle Arbid. In den Hauptrollen sind Laetitia Dosch und Sergei Polunin zu sehen, in weiteren Rollen wirken Lou-Teymour Thion und Caroline Ducey mit. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Liebesfilm mit dramatischer Ausrichtung setzt der Titel auf eine Konstellation, die von Anfang an ungleich angelegt ist: eine Frau, die sich emotional öffnet, und ein Mann, der die Beziehung auf körperlicher Distanz hält. Diese Schieflage bildet den eigentlichen erzählerischen Kern, nicht eine klassische Romanze mit wechselseitiger Annäherung. Dass Hélène als Literaturprofessorin eingeführt wird, verstärkt den Kontrast zwischen ihrem reflektierten, kontrollierten Berufsleben und dem Kontrollverlust, den sie in der privaten Beziehung erlebt. Die Besetzung mit Tänzer Sergei Polunin in der Rolle des Alexandre bringt eine physische Präsenz mit, die zur körperbetonten Anlage der Geschichte passt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Skala – ein Hinweis darauf, dass die Reaktionen darauf gemischt ausfallen dürften. Seit der Veröffentlichung 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark erweitert hätte, was auf ein eher überschaubares, aber kontinuierliches Publikumsinteresse hindeutet. Innerhalb des Liebesfilm-Dramas positioniert sich der Titel durch seinen Fokus auf eine obsessive, unerwiderte Anziehung eher am nüchternen, unromantischen Rand des Genres.
Bilder







Besetzung & Stab
- Laetitia Dosch als Hélène
- Sergei Polunin als Alexandre
- Lou-Teymour Thion als Paul
- Caroline Ducey als Anita
- Grégoire Colin als Hélène's Ex
- Slimane Dazi als Psychiatrist
- Vincent Courcelle-Labrousse
- Dounia Sichov
- Arthur Vercken
- Graziella Fiesoli
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.