Parfum des Lebens (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Grégory Magne |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-07-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (150 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Guillaume Favre verdient sein Geld als Chauffeur und hat privat einiges zu bewältigen: Nach seiner Scheidung kämpft er um das Besuchsrecht für seine Tochter Léa, und sein Chef Arsène macht ihm mit einer möglichen Kündigung das Leben schwer. Zu allem Überfluss soll er ausgerechnet die schwierigste Kundin fahren, die er je hatte: Anne Walberg tritt kühl, wortlos und abweisend auf, besteht aber darauf, ausschließlich von ihm gefahren zu werden. Erst nach und nach begreift Guillaume, wer sie eigentlich ist – eine frühere Starparfümeurin, die als Geruchsberaterin arbeitet, seit sie zeitweise ihren Geruchssinn verloren hat. Je mehr sich Anne öffnet, desto enger wird die Verbindung zwischen den beiden, bis ein Rückschlag in Annes Leben Guillaume in eine ganz neue Rolle drängt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Grégory Magne bei diesem 2020 erschienenen französischen Film, der als Komödie mit dramatischen Untertönen angelegt ist. In den Hauptrollen sind Emmanuelle Devos und Grégory Montel zu sehen, unterstützt von Gustave Kervern und Sergi López. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die zwei gegensätzliche Figuren aneinander koppelt: einen Mann mit familiären Sorgen und eine Frau, deren berufliche Identität an ihrem verlorenen Geruchssinn hängt. Die Parfum-Welt liefert dabei nicht nur Kulisse, sondern auch das eigentliche Thema – der Verlust und die mögliche Rückkehr eines Sinnes, der eng mit Erinnerung und Selbstverständnis verknüpft ist. Dass sich die Beziehung zwischen Chauffeur und Kundin über viele kleine Szenen entwickelt, statt in großen Wendungen, deutet auf eine leise, beobachtende Erzählweise hin, die Nähe eher durch Alltag als durch dramatische Zuspitzung entstehen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit seinem Erscheinen 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich an dieser Einschätzung offenbar wenig verändert hat. Innerhalb der Tragikomödien über ungleiche Zweckgemeinschaften reiht sich der Film mit seinem Fokus auf Riechen und Wiederfinden von Identität als eher ungewöhnlicher Vertreter ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emmanuelle Devos als Anne Walberg
- Grégory Montel als Guillaume Favre
- Gustave Kervern als Arsène
- Sergi López als Patrick Ballester
- Zélie Rixhon als Léa
- Eva Chico Veiga als Serveuse
- William Sciortino als Chauffeur
- Pauline Moulène
- Elise Lissague als Responsible of luxuary enterprise Birckel
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Verfügbarkeit
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