Paranza - Der Clan der Kinder (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudio Giovannesi |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-02-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (542 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Markenschuhe, Motorroller und schnelles Geld: Mehr wollen Nicola und seine Clique zunächst nicht. Der Fünfzehnjährige und seine Freunde machen ihr Viertel in Neapel unsicher, und sie tun es in einem Machtvakuum. Die Bosse der Camorra sind tot oder verhaftet, und die Jungen übernehmen das Regiment. Sie dealen mit Drogen und begehen Morde, schlafen nachts aber weiterhin bei ihren Eltern und machen nebenbei ihre ersten Erfahrungen in der Liebe. „Paranzas“ nennen sie sich selbst, und sie wollen alles, am liebsten sofort, denn eine Zukunft oder die Hoffnung auf ein anderes Leben gibt es für sie nicht. Als sie sich mit dem einflussreichen Striano-Clan verbünden, scheint ihre Macht endgültig gesichert. Doch kurz nach dem Aufstieg beginnt sich das Blatt zu wenden.
Entstehungsgeschichte
Claudio Giovannesi inszenierte den Film, der 2019 erschien und im Englischen „Piranhas“ heißt. Die Besetzung besteht aus Francesco Di Napoli, Artem Tkachuk, Viviana Aprea und Pasquale Marotta. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Krimi: Die Kombination beschreibt einen Film, der das Verbrechen nicht als Genrespektakel, sondern als soziale Realität erzählt. Der Kern der Anlage ist der Widerspruch zwischen Kindheit und Gewalt. Die Figuren morden und schlafen im Elternhaus; sie führen ein Viertel und verlieben sich zum ersten Mal. Diese Gleichzeitigkeit macht den Stoff verstörend, ohne dass er sie ausstellen müsste. Der Titel spricht mit „Clan der Kinder“ aus, was die Geschichte im Innersten beschäftigt: eine Generation, die das Vakuum füllt, das die alte Ordnung hinterlassen hat, und dabei keine andere Zukunft kennt als die, die sie sich selbst nimmt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 ist gut, bei einer Stimmenbasis von wenigen hundert Bewertungen. Das lässt auf einen Film schließen, der sein Publikum überzeugt, aber außerhalb eines interessierten Kreises wenig Verbreitung gefunden hat. Sieben Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Stoff drängend, weil er von Jugendkriminalität in einer Weise erzählt, die nicht auf Faszination am Verbrechen setzt, sondern auf die Frage, was aus Kindern wird, denen niemand eine Alternative anbietet. Innerhalb des Mafia-Dramas verschiebt der Film den Blick von den Bossen auf jene, die nachrücken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Francesco Di Napoli als Nicola
- Artem Tkachuk als Tyson
- Viviana Aprea als Letizia
- Pasquale Marotta als Agostino
- Ciro Pellechia als Lollipop
- Mattia Piano Del Balzo als Briatò
- Ciro Vecchione als 'O Russ
- Alfredo Turitto als Biscottino
- Luca Nacarlo als Cristian
- Carmine Pizzo als Limone
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Verfügbarkeit
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