PadreNostro (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudio Noce |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-24 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.173.740 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (216 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Valerio ist zehn Jahre alt und zieht sich lieber in seine eigene Vorstellungswelt zurück, als mit anderen Kindern zu spielen. Diese Distanz zur Welt bricht auf, als vor dem Haus in Rom, in dem er mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester lebt, ein Attentat verübt wird. Sein Vater Alfonso, Vize-Polizeipräsident, ist das Ziel des Anschlags und wird verletzt, Valerio wird ungewollt zum Zeugen. Um seine Eltern nicht zu beunruhigen, gibt er vor, geschlafen und nichts mitbekommen zu haben – eine Lüge, die ihn allein mit dem Erlebten zurücklässt, während seine Eltern versuchen, die Kinder von der Bedrohung fernzuhalten. In dieser angespannten Zeit, in der Attentate zum Alltag Italiens gehören und Alfonso rund um die Uhr Polizeischutz braucht, lernt Valerio den älteren, rebellischen Christian kennen, der wie aus dem Nichts auftaucht.
Entstehungsgeschichte
PadreNostro, im Original Our Father, stammt aus dem Jahr 2020 und wurde von Claudio Noce inszeniert. In den Hauptrollen sind Pierfrancesco Favino und Barbara Ronchi als Eltern sowie Francesco Gheghi und Mattia Garaci als Kinderfiguren zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und spielt in den späten 1970er-Jahren in Italien.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet die private Perspektive eines Kindes mit dem politischen Klima Italiens der 1970er-Jahre, einer Zeit, in der Gewalt und Attentate Teil des öffentlichen Lebens waren. Dass der Film das Geschehen konsequent aus Valerios Blickwinkel erzählt, verschiebt den Fokus vom Attentat selbst hin zu dessen psychologischen Nachwirkungen auf ein Kind, das seine Angst verbirgt. Die Figur des Christian, die ohne erklärten Hintergrund auftaucht, deutet an, dass der Film auch mit Ambivalenz und der Grenze zwischen Realität und kindlicher Fantasie arbeitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich PadreNostro im soliden Mittelfeld dramatischer Erzählungen, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Qualitätsurteil ableiten lässt. Seit der Veröffentlichung 2020 sind einige Jahre vergangen, in denen der Film innerhalb des Dramagenres eine Nischenposition einnimmt, die sich stärker über die historische Kulisse und die kindliche Erzählperspektive definiert als über große Bekanntheit.
Bilder




Besetzung & Stab
- Pierfrancesco Favino als Alfonso Le Rose
- Barbara Ronchi
- Francesco Gheghi als Christian
- Mattia Garaci als Valerio Le Rose
- Marco Pancrazi
- Francesco Colella
- Antonio Gerardi
- Simone Chiacchiararelli
- Eleonora De Luca
- Mario Pupella
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Verfügbarkeit
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