Oh Gott … (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carl Reiner |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-10-07 |
| Einspielergebnis | 41.687.243 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (142 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jerry Landers führt ein unauffälliges Leben als stellvertretender Filialleiter eines Supermarktes, bis ihn ein alter Mann aufsucht, der behauptet, Gott zu sein. Dieser bittet Jerry, als sein Sprachrohr zu den Menschen zu wirken. Jerry gerät damit schnell in die Position des Belächelten, denn niemand nimmt ihm die Begegnung ab. Als er auf Geheiß seines göttlichen Auftraggebers einen Prediger öffentlich als Scharlatan bezeichnet, landet er wegen übler Nachrede vor Gericht. Dort verlangt der Richter handfeste Beweise für Gottes Existenz. Tatsächlich erscheint Gott im Gerichtssaal, wird vereidigt, zeigt einige verblüffende Kunststücke und verschwindet wieder – mit dem Appell an die Anwesenden, zu vertrauen. Jerry hat inzwischen seinen Job verloren, wird aber von Gott beruhigt, dass er gut aufgehoben sei. Zum Abschied erklärt Gott ihm, wie er ihn künftig erreichen kann.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1977 unter der Regie von Carl Reiner. In den Hauptrollen sind John Denver als Jerry Landers und George Burns als Gott zu sehen, an ihrer Seite Teri Garr und Donald Pleasence.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy und Komödie erlaubt es, eine religiöse Grundfrage in einen alltäglichen Rahmen zu stellen: Ein Supermarktangestellter wird zur Kontaktperson des Göttlichen, was den Stoff in die Nähe der Satire rückt. Dass die Geschichte über eine Gerichtsverhandlung eskaliert, verweist auf ein zentrales Interesse an der Frage nach Beweisbarkeit und Glauben, nicht an spektakulärer Handlung. Die schlichte Besetzung – ein Familienvater als Vermittler, eine alltägliche Figur als Gegenstimme – deutet auf eine bewusst bodenständige Erzählweise hin, die das Übernatürliche im Kleinen verortet statt in großen Effekten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1977 sind mittlerweile 48 Jahre vergangen, was den Film innerhalb der Fantasy-Komödie zu einem Werk mit deutlichem historischem Abstand macht. Die Konstellation aus religiösem Sujet und komödiantischer Behandlung bleibt dabei ein charakteristisches Merkmal seiner Machart.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Denver als Jerry Landers
- George Burns als God
- Teri Garr als Bobbie Landers
- Donald Pleasence als Doctor Harmon
- Ralph Bellamy als Sam Raven
- William Daniels als George Summers
- Barnard Hughes als Judge Baker
- Paul Sorvino als Reverend Willie Williams
- Barry Sullivan als Bishop Reardon
- Dinah Shore als Dinah Shore
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Verfügbarkeit
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