Odette Toulemonde (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric-Emmanuel Schmitt |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-02-07 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (146 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Odette Toulemonde führt ein unauffälliges Leben zwischen Kaufhaus-Job in der Kosmetikabteilung und Näharbeiten für ein Theater im belgischen Charleroi. Mit ihrem homosexuellen Sohn Rudy, ihrer mürrischen Tochter Sue Helen und deren wenig gepflegtem Freund teilt sie sich eine enge Mietwohnung. Trost findet sie in den Romanen des gefeierten Autors Balthazar Balsan, dessen Bücher sie aus ihrem grauen Alltag entführen. Als Balsans neuestes Werk zerrissen wird und er zudem entdeckt, dass ihn seine Frau mit seinem größten Gegner, einem Literaturkritiker, betrogen hat, fällt ihm ein glühender Verehrerbrief von Odette wieder ein. Er sucht sie auf, um bei ihr Halt zu finden, und Odette nimmt ihn ohne Zögern in ihrem bescheidenen Zuhause auf. Dort begegnet der berühmte Schriftsteller einer Welt ohne Glanz, dafür aber mit einer Wärme, die ihm fremd geworden ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2007 unter der Regie von Éric-Emmanuel Schmitt. In den Hauptrollen stehen Catherine Frot als Odette und Albert Dupontel als Balthazar Balsan, an ihrer Seite Jacques Weber und Fabrice Murgia. Die Komödie mit dramatischen Zügen ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama passt zur Konstellation der Geschichte: Ein gefeierter, aber innerlich erschöpfter Autor trifft auf eine Frau, deren Leben materiell arm, aber emotional reich ist. Diese Gegenüberstellung von Glamour und Bescheidenheit trägt die Erzählung, ohne dass sie ins Groteske abrutscht. Die Nebenfiguren um Odette – ihr Sohn, ihre Tochter und deren Umfeld – zeichnen ein Bild familiärer Nähe unter beengten Verhältnissen, das der Geschichte einen erdigen Gegenpol zur literarischen Welt Balsans gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 2007 sind mittlerweile deutlich mehr als anderthalb Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich daraus eine größere Bekanntheit entwickelt hätte. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama bleibt er ein eher leiser Vertreter, der auf zwischenmenschliche Beobachtung statt auf große Effekte setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Catherine Frot als Odette Toulemonde
- Albert Dupontel als Balthazar Balsan
- Jacques Weber als Olaf Pims
- Fabrice Murgia als Rudy
- Nina Drecq als Sue Ellen
- Camille Japy als Nadine
- Alain Doutey als Verleger
- Julien Frison als Francois
- Laurence d'Amelio als Isabelle
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Verfügbarkeit
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