November (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rainer Sarnet |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Liebesfilm, Horror |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-02-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.550.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.084 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (192 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein estnisches Dorf im Herbst: Die Bewohner ringen mit dem nahenden Winter, während Werwölfe, Geister und die Pest ihr Unwesen treiben. Ums Überleben zu sichern, ist den Bauern kein Mittel zu schade – es wird gestohlen, betrogen, mancher verkauft gar seine Seele. In diesem Geflecht aus Aberglauben und Not begegnen sich zwei junge Menschen, deren Wege sich in einem November voller seltsamer, unheimlicher Vorkommnisse verschränken. Wohin diese Begegnung führt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„November“ entstand 2017 unter der Regie von Rainer Sarnet. Die Hauptrollen übernehmen Rea Lest-Liik und Jörgen Liik, an ihrer Seite stehen Arvo Kukumägi und Heino Kalm. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und in Schwarzweiß gedreht, was den erzählten Ereignissen eine zusätzliche Härte verleiht.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy, Liebesfilm und Horror macht deutlich, dass hier kein klassisches Märchen erzählt wird, sondern eine Geschichte, die zwischen Zärtlichkeit und Grausamkeit pendelt. Werwölfe, Geister und die Pest sind keine bloßen Schreckbilder, sondern Teil einer Weltordnung, in der Aberglauben, Armut und Überlebenswille eng verzahnt sind. Dass Diebstahl, Betrug und Seelenhandel als selbstverständliche Überlebensstrategien geschildert werden, zeigt eine Erzählhaltung, die moralische Kategorien bewusst verschwimmen lässt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden jungen Figuren bildet innerhalb dieser rauen, von Aberglauben durchdrungenen Welt einen Gegenpol, ohne dass sie von den düsteren Elementen der Erzählung getrennt wäre – beides ist ineinander verwoben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo ab. Seit der Entstehung des Films sind mehrere Jahre vergangen, sodass „November“ inzwischen als eigenständiges Werk innerhalb der Schnittmenge von Horror, Fantasy und Drama betrachtet werden kann, ohne dass sich diese Zuordnung im Laufe der Zeit verändert hätte. Innerhalb seines Genrefelds sticht der Film durch die Verbindung von folkloristischen Motiven mit einer nüchtern-düsteren Bildsprache hervor, die ihn von konventioneller Genrekost unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rea Lest-Liik als Liina
- Jörgen Liik als Hans / Snowman (voice)
- Arvo Kukumägi als Rein
- Heino Kalm als Sander
- Meelis Rämmeld als Jaan
- Katariina Unt als Luise
- Taavi Eelmaa als Ints
- Dieter Laser als Baron
- Jette Loona Hermanis als Baroness
- Jaan Tooming als Devil
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Verfügbarkeit
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