Nosferatu, eine Symphonie des Grauens (1922)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | F. W. Murnau |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1922-02-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 27.964 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (2.534 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Handlung setzt im Jahr 1838 ein. In Wisborg leben der junge Hutter und seine Frau Ellen zufrieden miteinander, bis der undurchsichtige Immobilienmakler Knock beschließt, Hutter nach Transsilvanien zu schicken. Dort soll er ein Geschäft mit Graf Orlok abschließen: den Verkauf eines Anwesens in Wisborg, das an Hutters eigenes Haus grenzt. Unterwegs übernachtet er in einem Gasthaus und blättert in einer alten Abhandlung über Vampire, die er dort findet. Im Schloss empfängt ihn der unheimliche Graf. Am Morgen darauf erwacht Hutter mit zwei kleinen Malen am Hals, die er für Mückenstiche hält. Nach der Unterzeichnung des Vertrags erkennt er, wer sein Gastgeber wirklich ist — und als dieser zu seinem neuen Zuhause aufbricht, fürchtet Hutter um Ellen.
Entstehungsgeschichte
F. W. Murnau inszenierte den 1922 erschienenen Film, der international unter dem kürzeren Titel „Nosferatu“ bekannt ist. Die Besetzung nennt Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Greta Schröder und Georg H. Schnell. Heute ist der Film ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Fantasy bestimmen den Film; Deutschland und Transsilvanien sind seine Räume, dazu kommen Gestaltwandel, der Verlust eines geliebten Menschen und Selbstaufopferung. Diese Stichworte umreißen die Bauform: Die Geschichte führt aus einer bürgerlichen Ordnung in eine fremde Landschaft und bringt von dort etwas zurück, das in die vertraute Welt eindringt. Der Vertragsabschluss ist dabei mehr als eine Formalie — er ist der Moment, in dem die Bedrohung ein Anrecht auf das Haus nebenan erwirbt. Dass Hutter die Zeichen an seinem Hals zunächst falsch deutet, ist erzählerisch entscheidend: Das Publikum weiß früher Bescheid als die Figur.
Einordnung & Wirkung
104 Jahre nach dem Erscheinungsjahr liegt die Durchschnittsbewertung bei 7,7 von 10, gebildet aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen. Der Wert ist hoch, die Stimmenzahl moderat — ein Verhältnis, das auf ein Publikum hindeutet, das den Film gezielt aufsucht und ihn dann überwiegend zustimmend bewertet. Dass ein Horrorfilm aus dem Jahr 1922 überhaupt noch bewertet wird, ist die eigentliche Auskunft dieser Zahlen. Der Abstand von 104 Jahren trennt heutige Zuschauer von den Sehgewohnheiten der Entstehungszeit; die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, wie sich das Maß für das Erträgliche seither verschoben hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max Schreck als Count Orlok
- Gustav von Wangenheim als Hutter
- Greta Schröder als Ellen
- Georg H. Schnell als Harding
- Ruth Landshoff als Ruth
- Gustav Botz als Professor Sievers
- Alexander Granach als Knock
- John Gottowt als Professor Bulwer
- Max Nemetz als A Ship Captain
- Wolfgang Heinz als Sailor 1
Weitere Filme von F. W. Murnau
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.