Non c'è più religione (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luca Miniero |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-07 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (243 Stimmen) |
Worum es geht
Auf der kleinen Insel Porto Buio droht eine alte Tradition zu scheitern: Die lebende Weihnachtskrippe braucht ein Baby für die Rolle des Jesuskindes, doch das bisherige Kind ist längst herangewachsen, und neue Geburten hat es auf der Insel seit Jahren nicht gegeben. Der frisch gewählte Bürgermeister Cecco sieht nur eine Lösung: Er will sich ein Kind aus der örtlichen tunesischen Gemeinschaft „ausleihen“. Zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen der Insel herrscht jedoch Spannung, und so holt sich Cecco Unterstützung bei Bilal, einem zum Islam konvertierten Inselbewohner, der zwischen den Kulturen vermitteln soll. Schnell wird klar, dass beide Gemeinschaften unterschiedliche Vorstellungen davon haben, welche Herkunft und welchen Glauben das Jesuskind eigentlich haben darf.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Luca Miniero. In den Hauptrollen sind Claudio Bisio, Alessandro Gassmann, Angela Finocchiaro und Nabiha Akkari zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation legt die Komödie auf ein Konfliktthema an, das über einen einfachen Krippenstreit hinausweist: Herkunft, Religion und Zugehörigkeit werden anhand einer Weihnachtstradition verhandelt. Dass ausgerechnet ein zum Islam konvertierter Vermittler zwischen den Fronten steht, verstärkt den Blick auf Identität als etwas Verhandelbares statt Feststehendes. Die Besetzung mit erfahrenen italienischen Komödiendarstellern deutet auf eine Inszenierung hin, die auf pointierte Dialoge und Situationskomik setzt, während das Insel-Setting die Geschichte in einem überschaubaren, fast dörflichen Rahmen hält, in dem sich gesellschaftliche Spannungen wie im Kleinen spiegeln.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 243 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsgrundlage merklich verbreitert hat. Innerhalb der italienischen Gesellschaftskomödie reiht sich der Film mit seinem Thema kultureller Annäherung in eine Reihe von Filmen ein, die aktuelle gesellschaftliche Fragen über eine leichte, humorvolle Erzählweise zugänglich machen wollen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Claudio Bisio als Cecco
- Alessandro Gassmann als Marietto/Bilal
- Angela Finocchiaro als Suor Marta
- Nabiha Akkari als Aida
- Giovanni Cacioppo als Aldo
- Laura Adriani als Maddalena
- Mehdi Meskar als Alì
- Paola Casella als Addolorata
- Massimo De Lorenzo als Don Mario
- Nunzia Schiano als Madre di Bilal
Weitere Filme von Luca Miniero
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.