Nichts zu verzollen (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dany Boon |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 93.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (1.201 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ruben Vandevoorde versieht seinen Dienst als belgischer Zöllner mit einem Eifer, der sich vor allem aus seiner Abneigung gegen alles Französische speist. Die 1986 angekündigte Öffnung der europäischen Binnengrenzen trifft ihn wie ein persönlicher Angriff. Jahre später, am Vorabend der endgültigen Abschaffung der Zollposten zwischen Frankreich und Belgien, kostet er die letzten Stunden des Schlagbaums aus und schikaniert die französischen Grenzgänger nach Kräften. Auf der Gegenseite fürchten die französischen Beamten den Mann und seine Unberechenbarkeit. Am meisten fürchtet ihn der sanftmütige Polizist Mathias Ducatel, der in Rubens Schwester verliebt ist und sie heiraten möchte. Als beide Länder eine gemeinsame mobile Zollstreife einrichten, um einen umfangreichen Rauschgiftschmuggel zu unterbinden, wittert Mathias seine Gelegenheit und drängt sich dem verhassten Nachbarn als Partner auf, in der Hoffnung, sich dessen Wohlwollen und damit den Weg in die Familie zu erarbeiten.
Entstehungsgeschichte
Der Spielfilm kam 2010 heraus. Dany Boon inszenierte ihn und steht zugleich selbst in der Besetzung, gemeinsam mit Benoît Poelvoorde, Julie Bernard und Christel Pedrinelli. Gesehen werden darf die Komödie ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage der Geschichte zeigt, worauf sie baut: auf einer Grenze, die es bald nicht mehr geben wird, und auf zwei Nachbarschaften, die einander in eingeübter Abneigung gegenüberstehen. Erzählt wird eine Zwangsgemeinschaft. Zwei Männer, die nichts verbindet außer einem Dienstauftrag, werden aneinandergekettet, und der eine braucht den anderen aus rein privaten Gründen. Das verschiebt den Konflikt vom Nationalen ins Persönliche und gibt der Komik einen Motor, der nicht auf die Pointe über Herkunft angewiesen bleibt. Der nahende Wegfall des Postens setzt zugleich eine Frist, gegen die alle Figuren arbeiten.
Einordnung & Wirkung
16 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film bei 5,9 von 10 Punkten, ermittelt aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen. Das ist ein Wert im unteren Mittelfeld, gestützt auf eine Beteiligung, die ein brauchbares Bild ergibt, ohne auf ein sehr breites Publikum zu deuten. Innerhalb der Komödie gehört der Film zu jenen, die ihren Stoff aus einer konkreten Region und einer konkreten historischen Zäsur beziehen statt aus beliebig austauschbaren Situationen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benoît Poelvoorde als Ruben Vandevoorde
- Dany Boon als Mathias Ducatel
- Julie Bernard als Louise Vandevoorde
- Christel Pedrinelli als Olivia Vandevoorde
- Joachim Ledeganck als Leopold Vandevoorde
- Jean-Paul Dermont als Father Vandevoorde
- Karin Viard als Irène Janus
- François Damiens als Jacques Janus
- Bouli Lanners als Bruno Vanuxem
- Éric Godon als Chef Willems
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Verfügbarkeit
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