Die Sch'tis in Paris (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dany Boon |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-28 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (778 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Valentin gilt als größter Star der Pariser Architektur- und Kunstszene. Gemeinsam mit seiner Frau Constance verkehrt er in der High Society der französischen Hauptstadt. Nur beruht sein Ansehen auf einer Erzählung, die er seinen Bewunderern und Freunden seit Langem auftischt: Er stamme vom iranischen Schah ab. Tatsächlich kommt er aus dem Arbeitermilieu des ärmlichen Nordens Frankreichs, er ist also ein Sch’ti. Sein Bruder Gustave lebt mit seiner Frau Louloute und der gemeinsamen Tochter in einem Wohnwagen, zwischen dem Haus der Mutter und dem Autoschrottplatz des Vaters. Als Gustave in Geldsorgen gerät, soll Valentin aushelfen, und so lotst er unter einem Vorwand die ganze Familie nach Paris. Das Chaos ist damit vorprogrammiert.
Entstehungsgeschichte
Dany Boon hat den 2018 erschienenen Kinofilm inszeniert und übernimmt darin zugleich eine Rolle. Neben ihm sind Line Renaud, Laurence Arné und Valérie Bonneton besetzt. Außerhalb des deutschen Sprachraums läuft die Produktion unter dem Titel „Family Is Family“. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, freigegeben ist der Film ohne Einschränkung.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage der Geschichte zeigt, worauf diese Zuordnung zielt. Der Stoff arbeitet mit einem Gefälle, das er selbst herstellt: hier die Pariser Gesellschaft mit ihren Erwartungen, dort die Herkunft aus dem Norden, die Valentin verschweigt. Solange beide Welten getrennt bleiben, funktioniert die Lüge. Der Film führt sie zusammen, und zwar auf Betreiben desjenigen, der am meisten zu verlieren hat. Aus dieser Selbstsabotage entsteht die komische Mechanik, ohne dass zusätzliche Genreelemente nötig wären.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 liegt die Bewertung im unteren Mittelfeld, ermittelt aus einer noch begrenzten Zahl von Stimmen im dreistelligen Bereich. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht damit eine Komödie da, die eher zurückhaltend aufgenommen wurde, als Familienstoff mit Milieukontrast aber klar umrissen bleibt. Die Freigabe ohne Altersgrenze weist sie zugleich als Film aus, der auf ein breites Publikum zielt und seine Konflikte entsprechend verträglich hält.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dany Boon als Valentin Duquesne, aka Valentin D.
- Line Renaud als Suzanne Duquesne, Valentin's mother
- Laurence Arné als Constance Brandt, wife of Valentin
- Valérie Bonneton als Louloute, Valentin's ex-fiancée
- Guy Lecluyse als Gustave, Valentin's brother
- François Berléand als Alexander, Constance's father
- Pierre Richard als Joseph Duquesne, Valentine's father
- Juliane Lepoureau als Britney
- Stéphane Pezerat als Speech therapist
- Aladin Reibel als Professor Rosenberg
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Verfügbarkeit
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