Neruda (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pablo Larraín |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 939.101 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (283 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chile, Ende der 1940er Jahre: Der Kalte Krieg wirft seinen Schatten auch auf Lateinamerika. Pablo Neruda, Dichter und Senator der kommunistischen Partei, wendet sich öffentlich gegen die Regierung, die streikende Bergarbeiter inhaftieren lässt. Der Präsident reagiert mit dem Befehl, Neruda festzunehmen. Auf der Flucht vor der Polizei, angeführt von Inspektor Oscar Peluchonneau, beginnt Neruda mit der Arbeit an einem gewaltigen Versepos über den Kontinent und dessen Bevölkerung. Peluchonneau bleibt währenddessen entschlossen, seinen Auftrag zu erfüllen und den Dichter dem Präsidenten auszuliefern. Wie die Verfolgungsjagd endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
"Neruda" entstand 2016 unter der Regie von Pablo Larraín. In den Hauptrollen sind Gael García Bernal, Luis Gnecco, Mercedes Morán und Emilio Gutiérrez Caba zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet politisches Drama mit der Figur eines Verfolgten, der ausgerechnet in der Bedrängnis zu einem seiner umfangreichsten literarischen Werke findet. Diese Konstellation – Flucht und künstlerisches Schaffen zugleich – setzt die Erzählung nicht als reine Biografie an, sondern als Verhältnis zwischen zwei Männern: dem Dichter und dem Ermittler, der ihn jagt. Dass die Handlung explizit aus der Perspektive der Verfolgung erzählt wird und der Ausgang der Jagd bewusst offengehalten ist, deutet auf eine Erzählform hin, die weniger auf historische Nachzeichnung als auf ein Spiel zwischen Verfolger und Verfolgtem setzt. Die politische Rahmung – Kommunismus, Streiks, staatliche Repression – bleibt dabei durchgehend präsent und bildet den Hintergrund, vor dem sich diese persönliche Konfrontation entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Neruda" im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der begrenzten Zahl der Bewertungen viel geändert hätte – ein Hinweis darauf, dass der Film eher ein kleineres, spezifisches Publikum erreicht hat als ein breites. Innerhalb des Dramagenres steht er mit seiner Verbindung von politischer Verfolgungsgeschichte und literarischem Schaffen für einen Zugang, der sich von rein biografischen Erzählweisen unterscheidet.
Bilder







Besetzung & Stab
- Gael García Bernal als Oscar Peluchoneau
- Luis Gnecco als Pablo Neruda
- Mercedes Morán als Delia del Carril
- Emilio Gutiérrez Caba als Picasso
- Diego Muñoz als Martínez
- Alejandro Goic als Jorge Bellet
- Pablo Derqui als Victor Pey
- Marcelo Alonso als Pepe Rodríguez
- Michael Silva als Álvaro Jara
- Francisco Reyes als Bianchi
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Verfügbarkeit
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