Nemesis (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Pyun |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Action |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-12-26 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 2.001.124 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (179 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Jahr 2020: Japan und die USA teilen sich die Kontrolle über eine Welt, die von Gewalt und Anarchie geprägt ist. Für die Aufrechterhaltung einer brüchigen Ordnung sorgen Supercops wie Alex Rain, deren Körper durch fortschrittliche Medizin größtenteils durch kybernetische Teile ersetzt wurden. Alex selbst, bei seinem letzten Einsatz schwer verwundet, ist inzwischen mehr Maschine als Mensch. Er will aus dem Dienst aussteigen, doch seine Vorgesetzten zwingen ihn zu einem letzten Auftrag: Er soll einen Superchip finden, mit dem sich Politiker weltweit durch Cyborgs ersetzen ließen. Auch die "Hammerheads", eine Gruppe der letzten unveränderten Menschen, sind hinter dem Chip her. Alex Rain steht damit vor der Entscheidung, auf welcher Seite dieses Konflikts er sich positioniert.
Entstehungsgeschichte
"Nemesis" entstand 1992 unter der Regie von Albert Pyun. Die Hauptrolle des Alex Rain übernahm Olivier Gruner, an seiner Seite stehen Tim Thomerson, Deborah Shelton und Cary-Hiroyuki Tagawa. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Science-Fiction, Thriller und Action verweist auf eine Geschichte, die klassische Genremuster verbindet: eine dystopische Zukunftswelt als Kulisse, ein moralisches Dilemma als Antrieb der Hauptfigur und körperliche Auseinandersetzungen als Ausdrucksmittel der Konflikte. Die Grundkonstellation – ein halb-künstlicher Ordnungshüter zwischen Systemtreue und Widerstand – erlaubt es, Fragen nach Identität und Kontrolle in actionorientierte Bilder zu übersetzen. Die Aufteilung der Welt in zwei dominierende Mächte und eine Gegenbewegung der "letzten Menschen" liefert zusätzlich einen Rahmen, in dem sich technologische Aufrüstung und Widerstand gegeneinander ausspielen lassen, ohne dass die Handlung sich in reiner Effektinszenierung erschöpfen muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von 179 Stimmen bewegt sich "Nemesis" im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit dem Erscheinungsjahr 1992 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als Zeitzeugnis eines bestimmten Zugriffs auf Cyberpunk- und Actionkino der frühen Neunziger erscheinen lässt. Innerhalb der damaligen Welle von Genrefilmen, die Körpermodifikation, Actionchoreografie und dystopische Zukunftsentwürfe verbanden, steht der Titel als eines von vielen Beispielen, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Sonderstellung ableiten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Olivier Gruner als Alex
- Tim Thomerson als Farnsworth
- Deborah Shelton als Julian
- Cary-Hiroyuki Tagawa als Angie-Liv
- Merle Kennedy als Max Impact
- Nicholas Guest als Germaine
- Vincent Klyn als Michel
- Yuji Okumoto als Yoshiro Han
- Marjorie Monaghan als Jared
- Marjean Holden als Sam
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Verfügbarkeit
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