Narc (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Carnahan |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-01-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.633.747 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (613 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nick Tellis arbeitet verdeckt in der Drogenszene Detroits. Bei dem Versuch, einen Dealer zu stoppen, erschießt er ihn und verletzt dabei eine hochschwangere Frau, die daraufhin ihr Kind verliert. Anderthalb Jahre später soll er den Dienst wieder aufnehmen. Sein Vorgesetzter, Captain Cheevers, stellt ihm einen Schreibtischjob in Aussicht, knüpft ihn aber an eine Bedingung: Zuvor soll Tellis einen Mordfall aus dem Drogenmilieu übernehmen. Der Ermittler Michael Calvess wurde tot aufgefunden. Aufklären soll Tellis den Fall gemeinsam mit dessen Partner Henry Oak, und darin liegt die eigentliche Zumutung. Denn Oak will wissen, wer seinen Partner getötet hat, unabhängig davon, wie viele Regeln er dabei bricht. Tellis, selbst Familienvater, hat damit zwei Dinge zugleich auszuhalten: die eigene Vergangenheit und einen Kollegen, der keine Grenze anerkennt.
Entstehungsgeschichte
Joe Carnahan inszenierte den Stoff, der 2002 herauskam. Jason Patric und Ray Liotta bilden das Zentrum des Films, an ihrer Seite stehen Chi McBride und Krista Bridges. Eine Freigabe ab 16 Jahren begleitet den Film, was zu einem Milieu passt, das ohne Beschönigung gezeigt wird.
Hinter den Kulissen
Vier Genrezuordnungen treffen hier aufeinander: Krimi, Drama, Mystery und Thriller. Der Krimi liefert den Fall, der Thriller die Beschleunigung, das Mystery-Element den blinden Fleck, denn zunächst weiß niemand, was in der Nacht des Todes geschehen ist. Das Drama aber trägt die Konstruktion. Zwei Ermittler, die beide etwas mit sich herumtragen, werden zu einem Gespann gezwungen, das keiner von beiden gewählt hat. Die Anlage ist damit weniger auf die Lösung ausgerichtet als auf die Frage, was die Aufklärung von den Aufklärenden verlangt. Eine Ermittlung als Prüfung des Ermittlers ist im Polizeifilm eine bewährte Form, hier wird sie durch die Vorgeschichte zusätzlich aufgeladen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 liegt die Bewertung im soliden oberen Mittelfeld, getragen von einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen. 24 Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist der Film ein Beispiel für den unaufgeräumten, dokumentarisch getönten Polizeifilm, der seine Wirkung aus Enge und Erschöpfung zieht statt aus Tempo. Wer im Genre eher die klare Trennung zwischen Recht und Unrecht sucht, wird hier bewusst nicht bedient.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jason Patric als Det. Sgt. Nick Tellis
- Ray Liotta als Det. Lt. Henry Oak
- Chi McBride als Cpt. Mitchell Cheevers
- Krista Bridges als Audrey Tellis
- John Ortiz als Octavio Ruiz
- Busta Rhymes als Darnell 'Big D Love' Beery
- Richard Chevolleau als Latroy Steeds
- Alan van Sprang als Michael Calvess
- Anne Openshaw als Kathryn Calvess
- Tony De Santis als Medical Examiner Art Harlan
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Verfügbarkeit
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