Nana (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 大谷健太郎 |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Musik |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-03 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Zug bleibt wegen Schneefalls an einem toten Punkt der Strecke stehen, und in diesem Stillstand begegnen sich zwei junge Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Beide heißen Nana, beide sind gleich alt, doch damit erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten. Die eine wirkt wie eine Rockerin, hart und erwachsen, die andere ist verspielt, freundlich und beinahe kindlich. Nach der Zugfahrt trennen sich ihre Wege zunächst wieder. Man erfährt, dass die eine, Nana Osaki, gerade ihre Band verlassen hat, während ihr Freund sich einer anderen, erfolgreichen Gruppe angeschlossen hat. Einsam und aufgewühlt sucht sie in der Stadt eine Wohnung – und landet ausgerechnet in derselben Unterkunft wie die zweite Nana, Nana Komatsu, der sie im Zug begegnet ist. Wie sich das Zusammenleben der beiden entwickelt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Nana“ entstand 2005 unter der Regie von Kentarō Ōtani. Die Hauptrollen übernehmen Mika Nakashima und Aoi Miyazaki, an ihrer Seite stehen Kenichi Matsuyama und Ryuhei Matsuda.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm, Drama und Musik legt nahe, dass die Geschichte der beiden Nanas eng mit dem Musikmilieu verwoben ist, in dem sich zumindest eine der Figuren bewegt. Die Anlage über eine zufällige Begegnung, die zwei gegensätzliche Charaktere zusammenführt, deutet auf eine Erzählung, die Freundschaft und Identität über den Kontrast zweier Lebensentwürfe verhandelt. Dass beide Frauen denselben Namen tragen, wird erzählerisch offenbar als Spiegel genutzt, um Unterschiede und Parallelen zwischen ihnen sichtbar zu machen, ohne dass eine der beiden dabei vorschnell festgelegt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb seines Genres, dem musikgetragenen Liebesdrama, in eine Phase japanischer Produktionen einordnet, die persönliche Beziehungen eng mit popkulturellen Milieus verbindet. Eine abschließende Einordnung in eine breitere Rezeption lässt sich aus den vorliegenden Zahlen nicht ableiten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mika Nakashima als Nana Osaki
- Aoi Miyazaki als Nana Komatsu (Hachi)
- Kenichi Matsuyama als Shinichi Okazaki
- Ryuhei Matsuda als Ren Honjou
- Tetsuji Tamayama als Takumi Ichinose
- Tomomi Maruyama als Yasushi Takagi
- Saeko als Sachiko Kawamura
- Yuna Ito als Reira Serizawa
- Momosuke Mizutani als Naoki Fujieda
- Anna Nose als Junko Saotome
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Verfügbarkeit
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