Nadie te oye: perfume de violetas (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maryse Sistach |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-03-11 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (237 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Yessica gilt an ihrer Schule als schwierig, als eine, die sich nichts sagen lässt. Ausgerechnet mit der zurückhaltenden Miriam entwickelt sie eine Freundschaft, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen will. Die beiden Mädchen kommen aus sehr unterschiedlichen Welten: Miriam wächst in einem ruhigen, liebevollen Zuhause bei ihrer Mutter auf, während Yessica einem gewalttätigen Stiefvater und einem skrupellosen Stiefbruder namens Jorge ausgesetzt ist. Diese Ungleichheit der Lebensumstände prägt die Beziehung der beiden von Anfang an, auch wenn die Freundschaft zunächst ein Gegengewicht zu Yessicas häuslicher Situation bildet. Als Jorge dafür sorgt, dass ein Freund sich an Yessica vergeht, bricht etwas zwischen den beiden Mädchen, das sich nicht mehr kitten lässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2001 und wurde von Maryse Sistach inszeniert. In den Hauptrollen sind Ximena Ayala und Nancy Gutiérrez als die beiden Freundinnen zu sehen, an ihrer Seite spielen Arcelia Ramírez und María Rojo. Es handelt sich um ein Drama, das sich ganz auf die Perspektive der beiden jungen Protagonistinnen konzentriert.
Hinter den Kulissen
Schon die Gegenüberstellung der beiden Elternhäuser legt die Anlage der Geschichte offen: Hier wird nicht auf äußere Ereignisse gesetzt, sondern auf den Kontrast zweier sozialer Wirklichkeiten, die im selben Umfeld nebeneinander existieren. Dass die Gewalt gegen Yessica von innerhalb der eigenen Familie organisiert wird, verschiebt den Fokus von einer äußeren Bedrohung auf ein Versagen im Nahbereich. Die Besetzung mit vier weiblichen Hauptfiguren – zwei Mädchen, zwei erwachsene Frauen – deutet zudem darauf hin, dass der Film Frauenfiguren und ihre jeweiligen Handlungsspielräume ins Zentrum stellt, statt Nebenfiguren zu bleiben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,9 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im oberen Bereich seines Genres, wenngleich die Basis zu schmal ist, um daraus verlässliche Trends abzuleiten. Seit dem Erscheinungsjahr 2001 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb des sozialen Dramas zu einem Werk macht, das aus einer klar erkennbaren zeitlichen Distanz betrachtet wird, ohne dass sich daraus etwas über seine ursprüngliche Wirkung ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ximena Ayala als Yessica
- Nancy Gutiérrez als Miriam
- Arcelia Ramírez als Alicia, madre de Miriam
- María Rojo als Madre de Yessica
- Luis Fernando Peña als Jorge
- Gabino Rodríguez als Héctor
- Pablo Delgado als Juan
- Eligio Meléndez als Padrastro de Yessica
- Rosario Zúñiga als Prefecta
- Soledad González als Directora
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