Nach dem Regen (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 小泉堯史 |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-01-22 |
| Budget | 3.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (102 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Fluss tritt über die Ufer, der Regen will nicht aufhören, und so sitzt eine Gruppe von Reisenden in einer kleinen Landherberge fest. Die erzwungene Nähe sorgt für Spannungen unter den Gästen. Mitten unter ihnen: Ihei Misawa, ein Ronin, ein Samurai ohne Herrn, dessen Schwertkunst beeindruckt, dessen schroffe Ehrlichkeit und fehlendes Gespür für höfische Umgangsformen ihn aber immer wieder aus Anstellungen treibt. Als er sich eines Abends impulsiv anbietet, Essen und Trinken für die Herberge zu besorgen, fehlt ihm das Geld dafür – also ersinnt er einen Plan: Er fordert jeden heraus, der sich traut, für ein Preisgeld gegen ihn zu kämpfen. Seine Kampffertigkeiten bleiben nicht unbemerkt und wecken das Interesse von Lord Shigeaki, der ihm eine Stelle als Fechtmeister an seinem Hof anbietet. Ihei nimmt dankbar an, doch als der Lord ihn zu einem Duell herausfordert, besiegt Ihei ihn unmissverständlich.
Entstehungsgeschichte
„Nach dem Regen“ entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Takashi Koizumi. Es handelt sich um ein Drama mit Toshirō Mifunes Sohn Shirō Mifune sowie Toshirō Terao, Yoshiko Miyazaki und Hisashi Igawa in den Hauptrollen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt fast vollständig an einem einzigen, durch Regen erzwungenen Schauplatz und verdichtet dadurch die zwischenmenschlichen Spannungen zwischen den Reisenden. Im Zentrum steht ein Mann, der sich mit seiner Ehrlichkeit selbst im Weg steht: Seine Integrität macht ihn wertvoll und gleichzeitig schwer haltbar für Herren, die Gefolgschaft statt Widerspruch erwarten. Das Duell mit Lord Shigeaki am Ende bringt diesen Widerspruch auf den Punkt – Loyalität und Aufrichtigkeit lassen sich hier nicht ohne Reibung vereinen. Die Konzentration auf ein enges Setting und wenige Figuren gibt der Erzählung eine kammerspielartige Qualität, die stärker auf Charakterzeichnung als auf äußere Handlung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht breit ausgewerteten Bereich. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile 25 Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Wahrnehmung als ruhiges, figurenzentriertes Drama etwas geändert hätte. Innerhalb des Genres steht der Titel für eine reduzierte, auf Dialog und Situation setzende Erzählweise abseits actionbetonter Samurai-Filme.
Bilder


Besetzung & Stab
- Akira Terao als Ihei Misawa
- Yoshiko Miyazaki als Tayo Misawa
- Shirō Mifune als Nagai Izuminokami Shigeaki
- Hisashi Igawa als Kihei Ishiyama
- Hidetaka Yoshioka als Gonnojo Sakakibara
- Tatsuya Nakadai als Tsuji Gettan
- Mieko Harada als Okin
- Fumi Dan als Okugata
- Takayuki Katô als Hayato Naito
- Tatsuo Matsumura als Jii Sekkyo-Bushi
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Verfügbarkeit
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