Mutter und Sohn (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Călin Peter Netzer |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.104.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Barbu ist mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, als er einen Moment unaufmerksam ist und einen Jungen erfasst. Das Kind erliegt kurz darauf seinen Verletzungen, Barbu drohen bis zu 15 Jahre Haft. Seine Mutter Cornelia, eine Architektin aus der rumänischen Oberschicht, ist überzeugt, dass sich Menschen und Umstände mit Geld lenken lassen. Sie sucht Zeugen, die sich zu einer Falschaussage bestechen lassen, und versucht auch, die trauernden Eltern des getöteten Jungen mit Geld zu besänftigen. Zwischen mütterlicher Fürsorge und rücksichtsloser Einmischung verwischen die Grenzen zusehends.
Entstehungsgeschichte
„Mutter und Sohn“ (Originaltitel „Child's Pose“) entstand 2013 unter der Regie von Călin Peter Netzer. In den Hauptrollen sind Luminița Gheorghiu als Cornelia und Bogdan Dumitrache als ihr Sohn Barbu zu sehen, an ihrer Seite Wlad Iwanow und Florin Zamfirescu. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als reines Drama angelegt, ohne Nebengenres, die von der zentralen Konfliktlinie ablenken würden. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn, gespiegelt an einem tödlichen Unfall, der zwei Familien gegenüberstellt: die privilegierte Welt Cornelias und die der Angehörigen des getöteten Kindes. Dass Cornelias Handeln als Grat zwischen Fürsorge und Manipulation beschrieben wird, deutet auf eine Erzählweise hin, die keine eindeutige moralische Position vorgibt, sondern die Ambivalenz einer Mutter zeigt, die glaubt, alles kontrollieren zu können. Die Beschränkung auf wenige zentrale Figuren lässt vermuten, dass der Film weniger auf äußere Handlung als auf psychologische Zuspitzung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld für Dramen dieser Art, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, was den Film zeitlich in eine frühere Phase des europäischen Sozialdramas einordnet, in der Themen wie Klassenunterschiede, Schuld und familiäre Loyalität im Zentrum standen. Innerhalb des Dramengenres steht er damit für eine Erzählform, die auf moralische Grauzonen statt auf klare Auflösungen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vlad Ivanov als Dinu Laurențiu
- Luminița Gheorghiu als Cornelia Kerenes - Mother
- Bogdan Dumitrache als Barbu - Son
- Florin Zamfirescu als Aurelian Făgărașanu
- Mimi Brănescu als agent Pricop
- Tania Popa als Luminița Angheliu
- Adrian Titieni als Traian Angheliu
- Ilinca Goia als Carmen
- Teodor Corban
- Natașa Raab als Olga
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Verfügbarkeit
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