Moulin Rouge (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Huston |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (117 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht ein Maler, der seit einem Unfall in der Kindheit körperlich versehrt ist und nicht mehr weiterwuchs. Diese Einschränkung prägt sein gesamtes Verhältnis zu sich selbst und zu Frauen, mit denen er sich sein Leben lang schwertut. Seine Welt ist das Moulin Rouge, das Varieté am Montmartre in Paris, das er über alles liebt. Als er für das Etablissement ein Plakat entwirft, wird er quasi über Nacht zu einem gefeierten Künstler. Doch der plötzliche Erfolg löst seine inneren Konflikte nicht auf, im Gegenteil: Anerkennung von außen und das Ringen mit sich selbst laufen weiter nebeneinander.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1952 unter der Regie von John Huston. In den Hauptrollen sind José Ferrer, Zsa Zsa Gabor, Colette Marchand und Suzanne Flon zu sehen. Er ist als Drama angelegt und in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass sich die Geschichte auf einen einzelnen Künstler und dessen Umfeld im Montmartre konzentriert, verweist auf ein Kammerspiel-artiges Drama, das weniger auf äußere Ereignisse als auf innere Zustände setzt. Die Verbindung von körperlicher Versehrtheit, künstlerischem Aufstieg und schwierigen Beziehungen zu Frauen deutet auf eine Erzählung, die Erfolg und persönliches Unglück bewusst gegeneinanderstellt, statt sie als Widerspruch aufzulösen. Die Besetzung mit mehreren weiblichen Nebenfiguren lässt vermuten, dass die Beziehungen des Protagonisten zu unterschiedlichen Frauen einen wesentlichen Teil der Handlung ausmachen, nicht nur eine einzelne Liebesgeschichte. Das Genre Drama ohne weitere Zusätze passt zu diesem auf Charakterzeichnung konzentrierten Zugriff.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film heute nur bedingt in eine breitere Publikumsresonanz einordnen. Seit der Entstehung 1952 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was den Titel klar als älteres Werk des Genrekinos ausweist, dessen Erzählweise sich von späteren, moderneren Filmbiografien über Künstlerfiguren unterscheiden dürfte. Innerhalb des Dramas um reale oder realitätsnahe Künstlerfiguren bleibt er ein Beispiel dafür, wie Erfolg und persönliches Leiden erzählerisch nebeneinandergestellt werden können, ohne dass eines das andere auflöst.
Bilder




Besetzung & Stab
- José Ferrer als Henri de Toulouse-Lautrec
- Zsa Zsa Gabor als Jane Avril
- Colette Marchand als Marie Charlet
- Suzanne Flon als Myriamme Hayam
- Claude Nollier als Countess de Toulouse-Lautrec
- Katherine Kath als Louise Weber
- Muriel Smith als Aicha
- Mary Clare als Madame Loubet
- Walter Crisham als Valentin le Desossé
- Harold Kasket als Charles Zidler
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Verfügbarkeit
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